"Schatzkarte für Terroristen" Knotenpunkte im Datenhighway!

Geschrieben von Regina am 20. August 2003 08:43:44:

Als Antwort auf: Re: Die Ursache des Stromausfalls wird eingekreist geschrieben von Tauernsäumer am 19. August 2003 20:49:30:


Der Geografiestudent Sean Gorman hat für seine Doktorarbeit das Netz in den USA kartographiert. Mit Hilfe eines einfachen Programms konnte er so zeigen, dass das Netz mit nur wenigen unterbrochenen Leitungen für manche lebenswichtigen Funktionen,
wie die Kontrolle der Stromzufuhr oder Bank- oder Börsenverbindungen, unterbrochen werden könnte.

Die Arbeit erregte das Aufsehen des Pentagon. Von einer "Schatzkarte für Terroristen" war die Rede.
Neben von der Angst vor Viren, Würmern und Hackern wurde übersehen, dass das WWW aus realen Leitungen besteht, die sogar mit einer Axt durchtrennt werden könnten.
 
Gormans Arbeitsplatz befindet sich inzwischen in einem fensterlosen Raum mit Wänden aus schweren Betonplatten. An der Tür gibt es ein Schloss mit Zahlencode.
Er darf seine Doktorarbeit noch beenden, danach soll sie vernichtet werden.
Info:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,259739,00.html

Einen terroristischen Hintergrund zum Blackout kann die USA, aus wirtschaftlichen Gründen, nicht zugeben!

Grüsse
Regina


>Hallo Johannes!
>Also bei uns in Ö gibt es dafür sogn. Sollbruchstellen die das Netz in Inseln aufteilt. Es ist halt eine Frage des Schutzkonzepts.Ein Gleichzeitiges Versagen mehrerer Sollbruchstellen kann ich mir auch nicht vorstellen.
>Mir ist auch klar,daß das amerikanische Netz viel weitläufiger als in Europa ist.
>Manches ist sicher noch rätselhaft,man bekommt seine Infos ja nur aus der Presse.Vielleicht schreibens mal was in einer Fachzeitschrift.Wird zwar etwas dauern bis ich sie zum lesen bekommen werde (Zeitschriftenumlauf ;-)!)
>Sobald ich was lese werde ich es euch mitteilen
>Der Tauernsäumer
>>> Ich kann auch nicht glauben,daß nur eine Meßstelle der Grund war,warum die
>>> Kraftwerke abgeschaltet wurden.Normalerweise hat jedes Kraftwerk mindestens
>>> eine Stelle wo diese Frequenz gemessen wird,und von der die Schutzeinrichtun-
>>> gen angesteuert werden.Es kann doch nicht sein,daß in allen Kraftwerken ein
>>> gleicher Bauteil kaputt wurde.Noch dazu gleichzeitig!

>>Hallo Tauernsäumer,
>>laut den Berichten war es ein Dominoeffekt. Nachdem das erste Kraftwerk abgeschaltet war, waren die nächsten überlastet und haben ebenfalls notabgeschaltet, was die Belastungen für die verbliebenden noch stärler machte...
>>Nur, was ich gar nicht verstehe: Wenn ein einzelnes Kraftwerk aus irgendeinem Grund ausfällt, okay. Aber wenn damit die Last für die anderen Kraftwerke steigt, warum werden dann nicht einfach irgendwelche Gebiete vom Netz getrennt, um auf diese Art die Last zu senken? Warum mußt sich das Kraftwerk als Notlösung durch Selbstabschaltung schützen?
>>Nach dem Ausfall des ersten Kraftwerk hätten die Gebiete abgetrennt werden können, die der Versorgungsleistung dieses Kraftwerks entsprechen, dann wäre kein anderes überlastet gewesen. Gibt es in den USA keine Möglichkeit, Gín solchen Fällen Gebiete abzuschalten oder hat diese Technik mehrfach versagt? Das wird in dieser Form in der Presse nicht behandelt.
>>Gruß
>>Johannes



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