Re: Es wird sich schon der passende Bauer finden

Geschrieben von Tilly am 01. Juni 2003 21:17:10:

Als Antwort auf: Re: Es wird sich schon der passende Bauer finden geschrieben von BBouvier am 01. Juni 2003 09:58:25:

Hallo BB >An dieser Frage hat sich schon einer der weisesten und frömmsten und der
>gebildetsten Männer, die es je gegeben hat, nämlich der spanische Jude
>Maimonides,vor hunderten von Jahren die Zähne ausgebissen.
>Und ist gescheitert.
>Das Problem:
>Gott weiss alles.
>Der Mensch hat einen freien Willen.

auch die engel haben einen freien willen, denke da besonders an unseren lieben Luzifer

>Gott weiss z.B. jedoch, dass Ramon sündigt bis zum Tode und nicht selig wird.

Gott wußte dass Luzifer sündigen wird ab einem gewissen Zeitpunkt bis in alle Ewigkeit
>Gott ruft Ramon dennoch auf, nicht zu sündigen.

gott ruft Luzifer auf ihn zu lieben
>Ist nun Ramon gezwungen, zu sündigen?

ist nun Luzifer gezwungen Gott zu lieben

>Ich meine, nein.
>Das ist ähnlich, wie bei einer treffenden Schau.
>Gott WEISS nur, wie Ramon sich entscheiden wird, der könnte
>auch anders.

gott wußte, wie Luzifer sich entscheiden wird, der hätte auch anders gekonnt
>Ich weiss, es ist schwierig für unser Hirn,zu akzeptieren, dass man die Wirkung vor der Ursache kennt.

geb ich dir vollkommen recht, doch mit deinen Überlegungen hast du mir geholfen
die gerechte Existenz des Bösen so wie die Bibel es beschreibt besser zu verstehen. Vielen Dank. Meine Überlegung ist die, weil Ursache und Wirkung -Zeit in seiner abstrakten Form als relatives Prinzip automatisch mit einschließt,
Gott jedoch ohne Ursache und deswegen auch ohne Wirkung existert (er ist der Ich bin, jedoch mit schöpferischer Kraft ausgestattet) und deswegen auch keine Zeit spürt, kennt...er ist halt einfach(vollkommen),sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wie ein Augenblick für Gott und so verschmelzen in Gott alle Dimensionen zum Ich bin. Und so weiß er natürlich über unsere Zukunft Bescheid und häppchenweise teilt er der Menschheit durch Propheten ab und zu zukünftiges mit, um dadurch ein übergeordnetes Ziel, nämlich die Wende zum letztendlichen Sieg des Guten (dies nur als Beispiel) zu erreichen.

>Denn dann WIRKT es so, als sei ein heimlicher Zwang im Spiel.
>Dein
>BB

Tilly
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