N - Kongo 1000 Tote bei Massaker

Geschrieben von Freiwild am 07. April 2003 01:14:11:

Als Antwort auf: Nachrichten (o.T.) geschrieben von Freiwild am 07. April 2003 00:18:24:

Völlig unbeachtet von der Weltöffentlichkeit - der vergessene Kontinent
Kein Öl ? keine Schurkenstaaten ?

------------------------------------------------------------------------
Rund 1000 Tote bei Massakern im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo

Offenbar interethnische Auseinandersetzungen

Kigali - Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo sind bei Massakern etwa tausend Dorfbewohner getötet worden. Wie die UN-Mission in Kongo (MONUC) am Sonntag unter Berufung auf Listen mit den Opfern mitteilte, wurden am Donnerstag in Drodro, Largo und anderen Orten des Iturigebiets 966 Menschen getötet. MONUC-Beobachter hätten zwanzig Massengräber entdeckt, die an frischen Blutspuren zu erkennen gewesen seien. Am Samstag sprachen Mitglieder der UN-Mission mit Bürgermeistern, Geistlichen und Überlebenden und besuchten 49 Opfer, die überwiegend durch Macheten, zum Teil auch durch Kugeln schwer verletzt wurden.

Das MONUC-Team wurde von Vertretern des ugandischen Militärs
und Mitgliedern der Hema-Volksgruppe begleitet. Ugandischen Offizieren zufolge sollen Angehörige der Lendu-Volksgruppe die Massaker an den Hemas verübt haben. In Ituri sind ugandische Truppen stationiert. Ungeachtet eines im vergangenen Dezember geschlossenen Friedensabkommens halten die Kämpfe rivalisierender Rebellenbewegungen im Nordosten des afrikanischen Landes an.

Der Bürgerkrieg in Kongo, bei dem sich mehrere
Rebellenbewegungen sowie Invasionstruppen aus den Nachbarländern gegenüberstanden, ist mit rund 2,5 Millionen Toten nach UN-Angaben die schlimmste kriegerische Auseinandersetzung der Gegenwart. AFP



Antworten: