Spekulatius: Seltsames über Hale-Bopp, den Vatikan und 'Wermut'
Geschrieben von IT Oma am 02. April 2003 16:44:47:
Welches Geheimnis umgibt Hale Bopp ?
Aus dem dunklen All kommt etwas auf uns zu, das schneller ist, als jedes irdisches Raumschiff, so groß wie ein Berg, und das uns alle paar tausend Jahre besucht. Es ist der Komet Hale Bopp. Schon seit dem Tag seiner Entdeckung, am 23. Juli 1995 war dieser Komet etwas Besonderes und nicht mit seinen Vorgängern zu vergleichen. Er wurde schon 20 Monate vor seiner größten Sonnennähe (Perihelion) entdeckt, normal sind 1 bis 2 Monate, manchmal auch 3 bis 4 Monate. Und dann sind da noch die fast unglaublichen Parallelen zu Zecharia Sitchins 12.Planeten Nibiru, die er schon lange vor dem Auftauchen des Kometen veröffentlicht hatte.
Im Verlauf des Jahres 1995 wurden regelmäßig neue Bilder veröffentlicht, die vom Hubble Space Teleskop aufgenommen wurden. Ab Mai 1996 wurden die Bilder immer rarer und die Qualität immer schlechter, obwohl das Gegenteil der Fall sein sollte. Dann entdeckte im November 1996 der Amateur-Astronom Chuck Shramek ein seltsames Objekt, das Hale-Bopp begleitete.
In den letzten Monaten und Jahren werden wir immer häufiger von immer größeren und helleren Kometen besucht, der letzte von ihnen war Hyakutake. In Größe und Helligkeit werden wahrscheinlich alle Kometen durch den sich momentan zur Sonne bewegenden Kometen Hale-Bopp (HB) geschlagen. Die letzten Berechnungen sprechen von einem Durchmesser von 40 km und einer maximalen Helligkeit von Mag -1,8.
Der Stein kommt ins Rollen
Der Amateur-Astronom Chuck Shramek aus Houston, Texas stellte mit Verwunderung fest, daß die Qualität der von der NASA veröffentlichten Aufnahmen unter die seines 20cm Teleskops fiel. Er vermutete, daß die Bilder nicht mehr vom Hubble Teleskop selbst, sondern von kleineren Teleskopen stammten, oder die Bilder sehr stark nachbearbeitet wurden. Wie auch immer, irgendetwas sollte hier der Öffentlichkeit vorenthalten werden, dachte er, und richtete sein Fernrohr auf den Kometen. Er traute seinen Augen nicht, als ein sehr helles Objekt auf seinen Bildern zu sehen war. Am 14. November richtete er eine Seite im Internet ein, auf der seine Bilder zu finden waren. Nach dem Interview in der Art Bell Show **) - eine bekannte amerikanische Radio-Sendung - vom 15. November 1996 erlebte diese Seite einen regelrechten Ansturm an Besuchern und löste heftige Diskussionen aus. Art Bell veranstaltete deswegen noch eine weitere Sendung am 28. November **). Bei dieser Sendung waren auch Dr. Courtney Brown und Prudence Calabrese vom Farsight Institute (TFI) - Institut für Fernwahrnehmungen - sowie Whitley Strieber - bekannt durch sein Buch "Die Besucher" (Original: Communion) - anwesend.
Der unbekannte Astronom
Das Objekt stieß nicht nur bei Astronomen auf Interesse, sondern auch beim "Farsight Institut". Das Institut wurde 1995 von Dr. Courtney Brown gegründet. Bekannt wurde die Fernwahrnehmung während des Irak-Krieges, als diese Technik von US-Geheimdiensten zur Spionage eingesetzt wurde. Der Durchbruch in dieser Technologie wurde aber schon in den 70er und 80er Jahren am Stanford Research Institut (jetzt SRI International) erzielt.An dem Tag als Shramek seine Bilder veröffentlichte, begannen auch die Fernwahrnehmungs-Sitzungen, um das Objekt näher zu untersuchen. Dazu wurden aber nicht die Bilder benutzt, sondern nur der Hinweis: "Ungewöhnliches Objekt nahe Komet Hale-Bopp." Vor den ersten Sitzungen wandte sich das Institut an mehrere renommierte Stellen, um die Angaben und Bilder Shrameks abzusichern. Ein Astronom, der mit dem Farsight Webmaster Prudence Calabrese sprach, bestätigte das Objekt.
Die nachfolgenden Untersuchungen ergaben, daß es sich um ein künstliches Objekt handelt, das unter intelligenter Kontrolle steht. Über die Ergebnisse sprach Dr. Courtney Brown live in der Art Bell Show. Schon eine Woche nach der Show meldete sich der oben genannte Astronom beim Institut und behauptete im Besitz von neuen Informationen und Bildern zu sein. Er behauptete zB, daß das Objekt Radiosignale aussendet.
Er sandte daraufhin drei Filmrollen an das Institut, die diese dann - unter Aufsicht von Brown - entwickelten. Zwei Rollen waren leer, die andere enthielt fünf sehr gute Bilder vom Kometen und seinem Begleiter. Der Astronom bat darum, diese Bilder nicht zu veröffentlichen und seinen Namen nicht mit ihnen in Verbindung zu bringen, bis er eine Pressekonferenz abgehalten habe, die in Kürze stattfinden sollte.
Da Chuck Shramek unter extremen Beschuß stand, wollte Art Bell ein weiteres Treffen in seiner Show organisieren. Brown wußte daraufhin nichts zu Art Bell zu sagen, da er die Ergebnisse seiner Untersuchungen ja schon in der vergangenen Show veröffentlicht hatte. Er erinnerte sich dann aber an die Bilder des Astronomen und sandte Art Bell eines davon. Auch Whitley Strieber bekam ein Exemplar als Vorbereitung für die anstehende Sendung, zu der auch er eingeladen war. Wie sich später herausstellen sollte, beging er damit einen schweren Fehler.
Da Brown dem unbekannten Astronomen versprach, seine Identität nicht preiszugeben und dieses Versprechen auch während der Radio-Show am 17. Januar *) einhielt - obwohl der Astronom bis zu diesem Tag die angekündigte Pressekonferenz noch nicht abgehalten hatte - löste dies ein großes öffentliches Interesse aus. Bell begegnete diesem Druck Mitte Januar durch Veröffentlichung des Bildes auf seiner Homepage im Internet, trotz großer Bedenken seitens Brown.
In einer Rekordzeit von weniger als 24 Stunden erhielt Bell eine E-Mail, daß es sich bei dem Bild um eine Fälschung handele und auch gleich den Hinweis, auf welcher Seite das Original zu finden sei, nämlich auf der Seite der Hawaiianischen Universität. Auf diesem war der "Begleiter" nicht vorhanden. Ein Astronom dieser Universität schickte Bell daraufhin einen Brief, daß er diese Aufnahme machte und dieses Bild später offensichtlich digital verändert wurde.
Zwei Merkwürdigkeiten treten hier unangenehm hervor, die in dieser Art und Weise bisher nur bei der UFO-Thematik vorzufinden war. Zum einen wird durch die Stellungnahme des Astonomen der Hawaiianischen Universität impliziert, daß das "Original"-Bild von der Universitätsseite kopiert und digital verändert wurde, obwohl Courtney Brown versicherte, daß es Bild von einer Filmrolle stammt. Und das würde bedeuten, daß es sich um ein Original handelt. Wer lügt hier ? Zum anderen ist es sehr ungewöhnlich - wenn auch nicht ausgeschlossen - daß innerhalb von weniger als 24 Stunden eine "Fälschung" sowie ein "Original" auf zwei verschiedenen Seiten im Labyrinth Internet gefunden wurden. Die Diskussion über dieses Bild wirft natürlich auch ein äußerst schlechtes Licht auf alle anderen Bilder, die den "Begleiter" zeigen. Irgendwoher kennt man das doch schon.
Was weiß der Papst über Hale-Bopp ?
Das Gerücht, daß der Papst weit mehr weiß als er öffentlich bekannt gibt, ist nicht neu. Was aber interessiert ihn so sehr, daß sich der Vatikan in Tuscon, Arizona auf dem 33. Breitengrad ein Observatorium eingerichtet hat? Ein Mann, der nach eigenen Angaben fünf Jahre für den Vatikan als Computerexperte arbeitete, könnte hier etwas Licht ins Dunkel bringen. Die von ihm gemachten Aussagen stammen aus einer E-Mail, die er Art Bell am 11. Dezember *) geschickt hatte. Der Name des Informanten ist unbekannt, was aus Gründen, die aus nachfolgenden Bericht hervorgehen, verständlich wird.Als Computer-Fachmann hatte er auch an Geräten in Hochsicherheits-Trakts zu tun. Dabei stieß er vor rund 9 Monaten in einem Labor, in dem er nur selten zu tun hatte, auf ein codiertes Rechner Sub-System, das sehr gut versteckt war. Er fand heraus, daß man nur von zwei Rechnern Zugang darauf bekommen konnte. Nach zwei Minuten vergeblicher Versuche, in das System einzudringen, wurde das ganze System automatisch heruntergefahren. Er entschloß sich, das Labor zu verlassen und später in der Nacht zurückzukommen.
Verwundert mußte er bei seiner Rückkehr feststellen, daß bewaffnete Wachen neben dem Labor standen, was mehr als ungewöhnlich ist. Im darauffolgenden Monat schaffte er es nur ein Mal unbemerkt in das Labor einzudringen und fand etwas, das die Wachen erklärte.
Nach einer ganzen Reihe von vergeblichen Versuchen schaffte er es endlich, in das System einzubrechen und stolperte über eine Datei namens "WORM-WOOD?". Da er dachte, daß es sich dabei um eine Textdatei handele, wollte er die Datei öffnen und dann kopieren, mußte aber zu seiner Überraschung feststellen, daß es sich um ein Programm handelt, das eine direkte Verbindung zum Hubble Space Teleskop öffnete. Das Teleskop war direkt auf Hale-Bopp ausgerichtet. Das Programm machte dabei Analysen über Richtung und Bahnkurven des Kometen. Die Ergebnisse wurden danach offensichtlich direkt per E-Mail an den Papst verschickt. Auf dem System fand er u.a. noch Berichte der NASA und der Vereinten Nationen, die direkt an den Papst gesandt wurden und dem Kometen zum Thema hatten. Eine weitere, codierte Datei kopierte er sich, um sie später in Ruhe zu entschlüsseln. Als er das Labor verließ, stieß er auf zwei Leibwächter des Papstes, von denen er für den Abend vorgeladen wurde. Da er sich sehr unwohl in seiner Situation fühlte, verließ er den Vatikan und ist seitdem dorthin nicht mehr zurückgekehrt.
Eine Woche später hörte er von einem Freund aus dem Vatikan, daß auf sein Leben ein Kontrakt verabschiedet wurde. Zwei Tage danach kamen seine Eltern bei einem Auto-Unfall in Frankreich ums Leben. Weitere drei Tage später stürzten sein Bruder und seine Schwester mit einem einmotorigen Flugzeug an der US-Ostküste ab.
Seitdem ist er auf der Flucht. Aus Sicherheitsgründen verteilte er 10 Kopien der codierten Datei aus dem Vatikan an Freunde, für den Fall, daß ihn etwas Unerwartetes passieren sollte. Dekodieren konnte er die Datei bisher noch nicht.
Falls sich Art Bell einverstanden erklärt, würde er in näherer Zukunft auch ihm eine Kopie der Datei zukommen lassen, er wies ihn aber ausdrücklich darauf hin, daß er sich damit großer Gefahr aussetzen würde.
In seinem zweiten Brief vom 20. Februar zeigte sich, daß diese Angst gerechtfertigt war. An Weihnachten wurde auf ihn geschossen. Die Kugel traf ihn vier Zentimeter neben dem Rückgrat, sollte ihn aber nicht töten, wie er meinte. Ein Freund, der für ihn die E-Mails verschickte, wurde dagegen brutal hingerichtet.
Haben wir es hier mit einem Mann zu tun, der nur gute Geschichten schreiben kann, wie man es schon so häufig in der UFO-Szene erlebt hat oder wird bald ein gut gehütetes Geheimnis des Vatikan gelüftet? Eins ist sicher: Der Vatikan zeigt durch den Bau des Observatoriums ein ungewöhnlich großes Interesse am Universum und mit Sicherheit auch an einem großen "Schneeball", der ca. alle 3000 Jahre seine Bahn durch unser Sonnensystem zieht.
Fakten über Hale Bopp
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern wurde HB schon sehr früh entdeckt (23. Juli 1995), nämlich schon 20 Monate vor seiner größten Sonnennähe (1. April 1997) - bisher stand der ,Rekord" bei 7 Monaten vom Kometen Kohoutek von 1973. Später fand man ein Foto eines australischen Observatoriums, auf dem HB schon vor dem 23. Juli zu sehen war. Es stammte von 1993!Hale Bopps Bahn steht fast exakt senkrecht zur Erdbahn (89,4 Grad). Ungewöhnlich ist, daß HB seine Bahn leicht verändert, sodaß ständig Bahnkorrekturen seitens der Astronomen notwendig sind. Normalerweise bewegen sich diese Korrekturen im Zentimeterbereich, bei HB sind es dagegen bis zu einigen tausend Kilometern.
Bei HBs Entdeckung befand er sich im Sagittarius Sternbild. Interessanterweise sagte Zecharia Sitchin über seinen 12. Planeten, daß er eben gerade aus diesem Sternbild kommen würde. Besteht hier eine Verbindung ? Sehr gut möglich, denn Sitchin sagte für den Nibiru ein Umlaufzeit um unsere Sonne von 3600 Jahren voraus, eine ähnliche besitzt auch Hale Bopp, auch wenn diese in letzter Zeit immer wieder korrigiert wird.
Am 22. März 1997 hat HB seine größte Erdnähe erreicht. An diesem Tag befindet er sich gleichzeitig exakt über dem Sonnennordpol. Im Sommer verläuft seine Bahn parallel zu den drei Sternen des Oriongürtels (Alnitak, Alnilam, Mintaka). Robert Bauval ("Das Geheimnis des Orion") fand heraus, daß diese Sterne eine besondere Bedeutung für die Ägypter gehabt haben mußten. Sie richteten nach diesen Sternen ihre größten und beeindruckendsten Pyramiden (Cheops-, Chephren- und Mycerinus-Pyramide) aus. HB verschwindet in einem Gebiet, das von den Ägyptern Duat genannt wurde. Hierhin sollten die Seelen ihrer Toten wandern.
Wie weiter oben schon angedeutet, wurde der Astronom Chuck Shramek erst durch die nachlassende Qualität der von JPL veröffentlichten Bilder dazu veranlaßt selbst einen Blick auf den Kometen zu werfen. Sehr ungewöhnlich in diesem Zusammenhang ist, daß, obwohl die Galileo Sonde HB sehr nah gekommen war und eigentlich exzellente Bilder zu erwarten waren, bisher keine veröffentlicht wurden.
Um was für ein Objekt handelt es sich ?
Die Bandbreite der Erklärungen, um was es sich bei dem Objekt handeln könnte, reicht von "nicht vorhanden" bis "hohles, künstliches Objekt".JPL (Jet Propulsion Laboratory) ist nun der Meinung, daß es sich bei dem Objekt um einen Stern mit einer Helligkeit von Mag +8 bis +9 (zum Vergleich: Sirius Mag -1,6 und Vollmond Mag -13) handelt. Was Shramek aufnahm, war aber wesentlich heller; es war so hell, daß das Objekt schon zu sehen war, noch bevor der Himmel vollständig dunkel war. Shramek:
"Es war so hell und ungewöhnlich, daß ich anfing zu beten. Ja, es machte mir Angst. In meiner 40jährigen Tätigkeit als Amateur-Astronom bekam ich niemals Angst vor einem Stern."
JPL konterte darauf, daß es sich bei dem "Objekt" um ein bekanntes Phänomen handelt, verursacht durch die elektronische Aufnahme. In der Astronomie haben sich elektronische Elemente zur Bildaufzeichnug durchgesetzt, die CCD (Coupled Charge Devices) genannt werden. Dabei handelt es sich grob gesagt um einen lichtempfindlichen Mikrochip. Er besteht aus vielen kleinen lichtempfindlichen Einheiten, die spalten- und zeilenweise angeordnet sind. Man könnte den Aufbau dieser Einheiten zB mit einer miniaturisierten Lochmaske eines Monitors vergleichen. Damit können zB schwach leuchtende Sterne, die sich zwischen solchen Elementen befinden, nicht mehr erkannt werden. Die Vorteile liegen vor allem im einfachen und kostengünstigen Aufbau und der Möglichkeit, die Bilder direkt elektronisch weiterverarbeiten zu können.Diese CCD Chips haben nun die Eigenschaft, daß sie langwelliges Licht überproportional verstärken, insbesondere bei langen Belichtungszeiten, und damit das Bild des betrachteten Objekts größer dargestellt wird, als es in der Realität vorhanden ist. Da es sich bei dem betreffenden Stern um einen sog. Roten Riesen handelt, der rotes, langwelliges Licht aussendet, wäre dieser Effekt also durchaus eine mögliche Erklärung. Es sprechen aber mehrere Argumente dagegen. Shramek benutzte einen Filter, der die Empfindlichkeit für langwelliges Licht reduziert, sowie einen Grün-Filter, der den Kometenkern und die "Jets" detaillierter abbildet und zusätzlich die Helligkeit der "roten" Sterne weiter reduziert. Trotzdem sind durch lange Belichtungszeiten immer noch "aufblühende" Punkte möglich. Da Shramek diesen Effekt kennt, benutzte er Belichtungszeiten zwischen einer und fünf Sekunden. Veränderungen in der Größe des Objekts traten nicht auf. Auch die Spikes bzw. der Saturnring, wie sie auf den Bildern deutlich erkennbar sind, können nicht von diesem CCD spezifischen Effekt ausgelöst werden, weil eine "Fortpflanzung" auf dem Chip nur spalten- bzw zeilenweise stattfindet. Damit wären horizontale oder vertikale Spikes denkbar, aber keine diagonalen, wie in den Bildern zu sehen.
Wohl eines der stärksten Argumente gegen die Sternhypothese läßt sich sehr gut an der Aufnahme vom Observatorio del Teide, Tenerifa verdeutlichen, das am 16. Juli 1996 erstellt wurde. Durch längere Belichtungszeiten bzw elektronische Überlagerung mehrerer Bilder mit kurzen Belichtungszeiten, ergeben sich zwangsläufig "verwischte" Lichtquellen. In diesem Fall sind das die Sterne im Hintergrund, da das Teleskop natürlich dem Kometen nachgeführt wird, um scharfe Umrisse zu erhalten. Wäre also das unbekannte Objekt in Wirklichkeit ein Stern, müßte auch dieser verwischt sein. Das Objekt (dunkler Punkt in 10 Uhr Position) zeigt aber eindeutig scharfe Umrisse und mehr noch, es hat den Anschein, als würden die Jets des Kometen das Objekt umfließen. Sollte es sich hier tatsächlich um ein materielles Objekt in unmittelbarer Kometennähe handeln? Wenn dem so sein sollte, dann hätte des Objekt eine schon fast beängstigende Größe, die dem 4-5fachen der Erdgröße entspricht. Andererseits dürfte es nur eine sehr geringe Masse besitzen, da die Kometenbahn nur unwesentlich beeinflußt wird. Möglich ist das nur, wenn das Objekt hohl wäre. Das extreme Eigenleuchten setzt zudem eine gigantische Energiequelle voraus, die durch die offensichtliche Manövrierfähigkeit nur noch unvorstellbarer wird. Das ganze spekulative Szenario wirkt sehr befremdlich und hat die japanischen Astronomen dazu veranlaßt - nachdem sie den Begleiter selbst als unbekanntes Objekt deklarierten - sich der Sterntheorie anzuschließen, um ihre Aufnahme vom Begleiter dann kurze Zeit später ganz in der Schublade verschwinden zu lassen.
Es gibt aber noch mindestens zwei weitere, weit weniger phantastische aber in der Form noch nie beobachtete Erklärungstheorien.
Sterne, die sich vom Beobachter betrachtet hinter dem Schweif befinden, werden im Bild größer dargestellt. Dieser Effekt wurde schon häufig beobachtet und folgt offensichtlich aus der Überlagerung der beiden Lichtquellen Stern und Schweif. Der Effekt ist umso größer, je dichter die Sterne am Kometenkern liegen. Der Stern, der den ,Begleiter" erzeugt haben soll, liegt aber relativ weit vom Kern entfernt. Möglich wäre ein derart starke Verstärkung der Helligkeit nur durch einen dünnen Jet hoher Dichte, der vom Kometen ausgeht. Zu sehen wäre der Jet nur im Bereich des Sternes, was die Spikes aus Shrameks Foto erklären würde. Beim Bild, das vermutlich vom Hubble Teleskop stammt und am 11. Oktober 1996 aufgenommen wurde, weisen die Spikes jedoch nicht in Richtung des Kernes, was auch diese Theorie zumindest umstritten macht.
Eine andere Theorie stützt sich auf den immensen Materialausstoß des Kometen, der den Schweif bildet. Kometen bestehen in erster Linie aus gefrorenem Wasser, Gasen, sowie Sand, Stein und Staub. Sie werden deswegen auch mit "schmutzigen Schneebällen" verglichen. Im Perihelion werden bis zu 35.000 Tonnen Wasser pro Sekunde abgegeben. Die Folgen, die sich daraus ergeben können, sind noch größtenteils ungeklärt. Möglicherweise entsteht eine Art Plasma, das die beobachteten Objekte erzeugen könnte.
Schlußfolgerung
Alle hier vorgestellten Theorien, die den "Begleiter" Hale Bopp's erklären sollen, weisen mehr oder weniger große Schwächen auf. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Stern und ein unbekanntes Objekt direkt übereinanderliegen relativ gering, die fehlende Dehnung, verursacht durch die lange Belichtungszeit, sowie die Spikes, die nicht in Richtung Kometenkern zeigen, sprechen aber eindeutig gegen diese Theorie. Außerdem erklärt das noch lange nicht, warum hier offensichtlich Bilder vom Hubble-Space Teleskop und von Galileo vorenthalten werden und auch nicht das plötzliche Interesse des Vatikan am Universum.Die Hypothese, es könnte sich um ein künstliches Objekt handeln, das intelligenter Steuerung unterliegt, ist ebenfalls fraglich. Denn warum sollte ein derart gewaltiges Objekt mit riesigen Energieresourcen, gerade einem kleinen Kometen folgen, auch wenn die Übereinstimmungen mit Sitchins Nibiru sehr auffällig sind.
Frank Menhorn
- Ich nehme an die e-mail Adresse vom Papst ist Heiliger.Vater@vatikan.com... MacBeth 02.4.2003 17:11 (1)
- Re: Ich nehme an?? - häh? - Im Hause wird mans wissen!! (o.T.) franz_liszt 02.4.2003 17:29 (0)