Re: @BBouvier. Wesen der Schauungen
Geschrieben von BBouvier am 20. März 2003 12:24:49:
Als Antwort auf: @BBouvier. Wesen der Schauungen geschrieben von Vernon am 20. März 2003 11:47:16:
Lieber Vernon!Ja, so wie Du schreibst, so ist
es wohl...Herzlich, ein
BB
>Lieber BB,
>>Danke! So langsam werden wir uns wohl einig, gell?
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>Ja, und das freut mich sehr.
>
>>Ich stimme Dir zu, dass es Schauungen gibt, die Schwachsinn sind.
>>Und die weden bei Wiederholung auch nicht besser oder glaubhafter.
>>Unklar ist dann, ob der "Seher" vorsätzlich lügt, oder ob er
>>genarrt wird, oder ob er selbst falsch interpretiert.
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>Ich denke an drei grundsätzliche Formen der Zukunftswahrnehmung:
>
>- Einmal natürlich die "Warnungsschau". Wenn Du nicht ..., dann!
>- Zum anderen denke ich, dass Ereignisse eine gewisse Schockwelle vorauswerfen. So, wie ein Schiff eine Bugwelle vor sich herschiebt. Das verstehe ich als eine medial auffangbare Schockwelle. Diese widerum kann recht präszise sein und wird um so präziser, je näher man dran ist. Details sind dabei aber dennoch immer mit Vorsicht zu genießen. Je gravierender ein Ereignis für unsere Entwicklung sein wird, desto größer vermute ich diese vorauseilende Schockwelle.
>- Weiterhin beziehen sind manche Schauungen gar nicht auf die mögliche Zukunft, sondern sind Informationen, beinahe struktureller Art. - Eine Art Wissensvermittlung quasi. Auch das wird gern als Zukunftsschau gewertet. Ich denke, Fatima war so eine Sache.
>
>Dann gibt es noch das Problem, welches Du richtigerweise als Interpretation bezeichnest.
>
>Aus den Tiefen der Seele kommen Signale über die Zukunft hoch, durchlaufen die diversen Schichten der Wahrnehmung und persönlichen Filterung und müssen dann noch kommuniziert werden. Allein wie schwer ist es doch, wirklich in Wort und Schrift seinen Gedanken klar zu äussern! Das Problem taucht bei einer Schauung gleich mehrfach auf. Noch dazu in unbewußten Bereichen.
>Ich vergleiche die Zukunftsschau mal mit dem unvernünftigen Fensterputzer. Er turnt fröhlich im Fenster eines Hochhauses und man kann sehen, dass er fallen wird. Man kann ihm das sagen und wenn er vernünftig ist, gurtet er sich an und alles ist OK. Ist er das nicht, wird er fallen. Wenn er einmal unterwegs ist, ist die Sache unumkehrbar. Er wird unten ankommen. Wie, das ist aber noch die Frage. Das entscheidet sich sogar noch während des Falls. Man kann also nicht vorher sagen, wie, wo und wie schwer er sich verletzen wird. Wenn er Glück hat, steht da zufällig ein Heuwagen und wenn er Pech hat, ...
>>Tatsache scheint jedoch zu sein, dass es das Phänomen
>>an sich gibt.
>>Wenn zu einem Geschehen aus den unterschiedlichsten Zeiten
>>und Ländern eine Vielzahl von Berichten vorliegt,dann sollte
>>man jedenfalls die Möglichkeit des Eintreffens in Erwägung ziehen.
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>Das sehe in der Tat ich auch so.
>herzlichen Gruß
>Vernon