Re: DAX fällt - hier "live" - de facto Kriegserklärung

Geschrieben von franz_liszt am 25. Februar 2003 11:49:39:

Als Antwort auf: Re: DAX fällt erstmals seit sechseinhalb Jahren unter 2500 Punkte geschrieben von XI am 25. Februar 2003 11:41:07:

Ja Foris,

heute plumpst er nochmal richtig, was mich eigentlich wundert. Angeblich leicht positive Werte und der Krieg ist "im Plan" ;-)

Hier die News von n-tv.de.
Unten der Link zeigt den Dax OHNE Zeitverzögerung. Beim Dow ist es umgekehrt: n-tv live, Commerz nach einer Viertelstunde.

25.02.2003 11:22
"Helga" hilft nicht
Dax unter 2.500

Das derzeitige Hoch "Helga" sorgt
für ein mildes Klima in
Deutschland. Milder, sprich: höher
ist auch der Ifo-
Geschäfsklimaindex für den Monat
Februar ausgefallen. Dem Dax sind
allerdings sowohl der Ifo-Index als
auch "Helga" völlig gleichgültig - er
fällt auf den tiefsten Stand seit
September 1996.

Der Dax gibt 3,8 Prozent nach
2.473 Zähler.

Der Geschäftsklimaindex des
Münchener Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung stieg um 1,5 Punkte
von 87,4 Zählern im Januar auf 88,9 Zähler im Februar. Das ist umso
erfreulicher als Experten mit einem leichten Rückgang des
Konjunkturbarometers von 87,4 auf 87,2 Zähler gerechnet hatten.

So rechte Freude will aber trotzdem nicht aufkommen. Die Händler auf
dem Frankfurter Parkett werden bei der Suche nach Gründen für den
Ifo-Geschäftsklimaindex-Anstieg nämlich nicht so recht fündig. Es
handle sich um ein Strohfeuer, der kommende Monat bringe wieder
fallende Werte, so die pessimistische Beurteilung der Zahlen durch
einen Händler.

Ifo-Volkswirt Gernot Nerb dagegens sieht die Rezessionsgefahr in
Deutschland vorerst gebannt. "Das erste Quartal ist nach dem, was
wir jetzt haben, nicht rezessionsverdächtig", sagte Nerb der
Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Daten zum
Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2002 in Deutschland
veröffentlicht das Statistische Bundesamt am Mittwoch.

Und das könnte maßgeblich von der Irak-Krise ausgelöst werden, die
einmal mehr für schlechte Vorgaben aus New York sorgte. Dort waren
die Börsen am Montag durch die neue, verschärfte Irak-Resolution, die
die USA und Großbritannien im Weltsicherheitsrat eingebracht hatten,
unter Druck geraten. Ein Händler bezeichnete den Inhalt der neuen
Resolution als "De-facto-Kriegserklärung " und zeigte sich wenig
optimistisch, dass es noch eine friedliche Lösung geben könnte: "Der
Krieg wird kommen, daran zweifelt fast niemand mehr, aber wir wissen
nicht, welche Konsequenzen das für die Wirtschaft haben wird".



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