Das innere Gesetz
Geschrieben von Simon am 22. Februar 2003 13:48:58:
Als Fortführung zum letzten Beitrag und deren Antworten. -> "Jetzt oder nie"
Ich denke Karuna hat eines richtig erkannt, denn als ein Missionar komme ich mir keines Falls vor. Was das Christ-Sein betrifft kann ich nur sagen, ich bin bloß ein Mitchrist, glaube nicht das ich in der Bibel lesen sollte, obwohl diese das innere Gesetz noch mit am besten reflektiert. Zum Leben kann ich nur so viel sagen, dass scheinbar auch hier und überall, Menschen existieren die ihr inneres Gesetz nicht wahrnehmen, es ist keine Suche, denn wenn ein Mensch sucht kann er nicht gleichzeitig finden und merket: "sucht" man im Geiste ist es etwas völlig anderes als im Raum.
Schon wieder kann das Geschriebene bloß Meinung sein, bloß Irrtum, man kann es anfechten, denn es scheint für euch nicht eindeutig wie etwa der Computer vor dem ihr sitzt oder die Tatsache das ihr gerade diesen Text lest. Wenn wir über unser Inneres Sprechen, das Innere, indem wir Gott finden und wenn es heißt, dass wir ihn dort "finden", suchten wir vorher ?Ich bin davon überzeugt, dass es nicht so ist, die einzige Möglichkeit dies zu verdeutlichen
scheint mir die folgende Überlegung zu sein. Nehmen wir einmal an der Mensch ist sich des Herrn nicht bewusst, so kann er immer seine Meinung ändern,aber Vorsicht, Meinung ist hier ein unpassendes Wort, denn es ist die Wahrheit und nicht bloß eine Überzeugung, sondern eine Erkenntnis die in einem selbst zu Grunde liegt und sie muss begriffen und erfasst werden. Werdet euch bewusst das diese Erkenntnis immer möglich ist, dass sie ,auch wenn ihr im Unglauben beharren wollt, existiert.
Und Menschen reden von einer Suche? Nein wir brauchen nicht suchen, wir wissen wo jeder einzelne den Herrn antrifft, in uns,
wir haben ihn immer bei uns, die Suche ist doch bloß etwas Äußerliches, genauso wie ein Ziel und dergleichen.
-Es irrt der Mensch so lang' er strebt-Die einzige Frage ist ob sich der Mensch diesem inneren Gesetz anpassen möchte, denn es scheint unbequemer zu sein, als der Unglaube. Wenn also die Menschen einfach nicht aufnehmen möchten was man ihnen über den Herrn oder das innere Gesetz, die Vernunft sagt, geschieht dies nur aus Bequemlichkeit, sie glauben Freiheit bedeutet eben an dieser Stelle zu entscheiden gibt es ihn oder nicht.
Wenn er aber in allen Menschen zu Grunde liegt und das tut er, muss er existieren. Man kann es sich auch folgendermaßen vorstellen: Sprechen wir über Gott so verstehen wir darunter etwas Vollkommenes, das heißt etwas was sich z.B. selbst erhalten muss, jeder wird nun zustimmen das der Mensch nicht Vollkommen ist und jetzt ist es schon klar: wie kann etwas Vollkommenes aus etwas, das nicht vollkommen ist, entstehen?(Ich weiß das ist jetzt sehr vereinfacht)
Es wird jedoch nichts bringen, immer und immer wird irgendetwas für falsch angesehen und liest man diese Kritik wird ersichtlich, dass der Kritiker gar nicht aus seinem Inneren, dem was allen Menschen gemeinsam ist, spricht.
Und so war es schon immer, jene die versuchen die Gedanken der anderen zu lenken bekommen recht, die Sophisten, große Redner die ihr Publikum einnehmen. Die anderen die bloß an das Innere appellieren, an das Allgemeine, die versuchen die Menschen zu sich selbst "finden" zu lassen, aber wie gesagt es ist keine Suche, weil es schon bei jedem zu Grunde liegt, aber es wird einfach nicht verstanden. Es ist ohne Meinung ohne Manipulation, ohne Bedacht auf das Äußere und den speziellen Menschen. Nein es ist etwas für alle Menschen, was alle Menschen gerade als diese ausmacht und das ist das innere Gesetz, bloß möchte lieber jeder so denken wie er es möchte und der Sophist passt sich diesem denken an und stößt selbstverständlich auf Zustimmung, da er einfach sich dem Zuhörer anpasst, egal ob wahr oder unwahr.
-Entbehren sollst du, sollst entbehren-
Ich kann euch aber sagen, dass das innere Gesetz weniger Laberei oder lenken des Denkens von Außen ist, nein es muss von jedem selbst ausgehen, ich glaube nicht das ich mit diesem Text ausdrücken möchte das ich etwas weiß, nur das ihr in euch schauen sollt, egal welches Zeitalter, welcher Mensch , es ist immer das Selbe und es bringt euch auf den ersten Blick nichts Positives, aber jene die dieses Gesetz wahrnehmen, wissen es zu schätzen und sind Etwas, dass wir als den Herrn bezeichnen, dankbar für dieses Gesetz.Danke fürs lesen
Simon