Re: Die Demontage des Westens

Geschrieben von franke43 am 03. Februar 2003 15:05:14:

Als Antwort auf: Re: Die Demontage des Westens geschrieben von Hubert am 03. Februar 2003 14:33:44:

Hallo Hubbi

Wir sind uns zur Abwechslung mal wieder einig.

>>Aber warum nur ? War das alles so schlecht ?
>Nein, die Deutschland-AG war zwar manchmal ein bißchen behäbig, aber sie hat >immerhin dafür gesorgt, dass der deutsche Michel relativ behütet durchs Leben >schreiten konnte.

Und das war gut so. Ein wenig Behäbigkeit schadet nicht,
im Gegenteil.

>Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten schlugen nämlich nie bis zu >unseren Portemonnaies durch.

Das ist auch richtig so. Was geht es uns an, wenn sichj
woanders welche in der Wolle liegen ? Haben wir die
darum gebeten ?

>Außerdem diente dieses Netzwerk von persönlichen und unternehmerischen >Verflechtungen dazu, die deutsche Unternehmerlandschaft gegen Überfälle von >außen abzuschotten.

Ebenfalls sinnvoll und gut. Schon die Wortwahl Überfälle
zeigt ja, dass es sich im Grunde um ein kriminelles
Verhalten handelt.

>>Findest Du das jetzt gut und richtig oder findest Du das
>>(wie ich auch) zum K.... ?

>Zum Kotzen. Aber die Herrschaft der spitzen Ellenbogen lässt sich nicht von >heute auf morgen beseitigen.

Hatten wir die Ellenbogen nicht schon ganz schön abgeschleift,
sodass sie etwas runder waren ? Und was schon einmal funktioniert
hat, sollte es eigentlich wieder tun, oder ?

>Hier hilft nur eine neue Management-Elite mit einem Ethos, das sich an der >kirchlichen Soziallehre ausrichtet.

Sehr richtig. Man muss sich nämlich auch die Sinnfrage stellen
dürfen, für wen oder was das menschliche Wirtschaften
eigentlich stattfindet ? Für die Menschen oder gegen sie ?
Und im zweiteren Falle: dürfen wir Dinge dulden, die sich
(von Wenigen ausgeübt) gegen uns alle richten ? Meines
Wissens hat man in einem solchen Falle ein Recht auf
Selbstschutz und Selbstverteidigung.

>Eben jene Elite, die wir bei IESE in Barcelona ausbilden – Aber das sind noch >zu wenige.

Mehr Schulen aufmachen.

>Herzlichst,
>Hubert

Ebenso

Franke 43


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