Re: Eschbach: 1 Billion Dollar

Geschrieben von Bonnie am 02. Oktober 2002 12:27:48:

Als Antwort auf: Re: Eschbach: 1 Billion Dollar geschrieben von Weltfremder am 02. Oktober 2002 12:03:12:

Hallo Weltfremder, vielleicht hat Arkomedt einen Scanner und kann den Text einscannen, er ist auch ganz locker geschrieben, also gut lesbar. Arkomedt: Seite 485-491
Ich habe leider keinen Scanner.

Wenn ich das in dürren Worten zusammenfassen soll:

Unser Zwang zum Wachstum liegt daran, daß die Zentralbank aus dem Nichts (d.h. ohne Sicherheiten) Kredite vergeben kann.

"Die Zentralbank gewährt einen Kredit aus dem Nichts in Höhe von 100 Mio. Lire. Der Diskontsatz betrage z.B. 3 %. D.h., zurückzuzahlen sind 103 Mio. Lire. Aber woher sollen diese 3 Mio. Lire kommen? Es gibt sie ja gar nicht. Und es gibt auch keine Möglichkeit, diese 3 Mio. Lire zusätzlich heranzuschaffen, denn nur die Zentralbank darf Geld erzuegen und dafür will sie wiederum Zinsen haben und so fort. Was für ein Blödsinn!
Die Zinsen werden bezahlt, aber mit dem Geld, das im Umlauf ist, mit dem Ergebnis, daß das Geld woanders fehlt. ...
Bringen wir es auf den Punkt: Dadurch, daß die Zentralbank Zinsen auf neu geschaffenes Geld verlangt, entstehen mehr Schulden als es Geld gibt. Das ist der Fehler im System."

Also sind es doch die Zinsen, aber nicht die normalen Zinsen, sondern die Zinsen auf die Geldschöpfung.

Liebe Grüsse, Bonnie

>>Hallo Arkomedt!!!
>>Super, daß du den Eschbach liest. Hast du schon die Stellen mit dem Artikel des verstorbenen Cousins in der Schülerzeitschrift? Interessant, oder? Es ist nicht der Zins, der unser System so gefährlich macht, sondern die Geldschöpfung.
>Wie ? Erzähl mal, wenn Du Lust hast !



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