Es wird immer schlimmer!!/Hochwasser in Asien und Mexiko mit über tausend Toten
Geschrieben von Silvermoon am 16. August 2002 16:30:08:
Hochwasser in Asien und Mexiko mit über tausend Toten
PEKING - Viele Regionen der Erde werden weiter von schweren Unwettern gebeutelt. Besonders verheerend ist die Situation in China: Dort kamen durch die Folgen der Unwetter bislang mehr als 1000 Menschen ums Leben.
In der Provinz Hunan (Zentralchina) waren 38 Millionen Menschen betroffen. Mehr als 10 000 wurden obdachlos. Seit Anfang des Monats sind in Hunan 108 Menschen ums Leben gekommen. Der wirtschaftliche Schaden in Hunan wurde auf umgerechnet gut 3 Milliarden Franken geschätzt.
Wie viele Menschen in China genau durch die Unwetter diesen Sommer ums Leben gekommen sind, ist unklar, doch ergeben offizielle Angaben eine Zahl von etwa 1000 Toten. Es ist die höchste Opferzahl seit der Flutkatastrophe 1998, als mehr als 4000 Menschen ums Leben kamen.
In Mexiko liefen zwei Stauseen über. Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben, 17 werden noch vermisst, mehr als 7000 Menschen sind vom Hochwasser geschädigt. Die mexikanische Regierung erklärte für die betroffenen Teile der beiden Staaten den Katastrophenzustand.
In Indien wurden nach dem Dammbruch eines Flusses neun Menschen von den Fluten weggerissen. Im Bundesstaat Manipur wurden durch das Hochwasser des Flusses Imphal 500 000 Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten. Seit Beginn des Monsuns kamen in Indien mindestens 540 Menschen um.
Auf den Philippinen werden die Mitte und der Norden des Landes seit Anfang der Woche von heftigen Regenfällen heimgesucht, die ein tropisches Tief mit sich brachte. Die Unwetter führten nach Angaben des Katastrophenschutzes bisher zu mindestens 30 Toten. Mehr als 3000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Mehr als eine Woche nach dem schweren Unwetter an der südrussischen Schwarzmeerküste mit 62 geborgenen Todesopfern werden noch 14 Menschen vermisst.