die CONNECTION?? VERSCHWÖRUNG??

Geschrieben von Grufti am 31. Juli 2002 00:09:40:

bestätigen langsam aber sicher die schlimmsten Befürchtungen. Wäre es vor Jahren einfach
unvollstellbar gewesen, daß sich viele führenden Köpfe der 68er - Bewegung, sowie auch der
Friedensbewegung, welche Krieg grundsätzlich ablehnten, heute sich in die lange Kette der
"War-Lords" einreihen. Nach und nach wird die Welt in einen immer größer und unkontrollierbar
werdenden Konflikt getrieben. Die verantwortlichen Politiker werden zum Rad des Systems,
welches sie unterstützen, zum Diener des Luzifers, zu Luzifers willigen Vollstreckern. Ein
Lichtblick dabei ist die wachsende Erkenntnis bei weiten Teilen der Bevölkerung, die Erkennen :
Wir befinden uns geradewegs in einem globalpolitischen Konflikt mit kriegerischen
Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Kulturen.

Unsere Kriegsherren verwehren sich vieler sich bietenden historischen Chancen. So kamen viele
Dinge und Angebote Putins bei seiner Rede in Deutsch vor dem Bundestag vielen eher ungelegen.
Seltsam genug, denn seit dem immer noch mysteriösen "Unfall" der Kursk scheint sich Putin um
180 ° gewandelt zu haben. Seltsam genug, daß die gesamte Nordmeerflotte quasi nur noch ein
schwacher Abklatsch dessen ist, was sie einmal war. Ein seltsamer Feind, der einmal mit
unbekannten U-Booten in fremden Gewässern von sich Reden macht, und ein ander mal mit
dubiosen Unfällen mit Fähren wie der Estonia, mit zufällig in Queens abstüzenden Flugzeugen
oder mit U-Booten die plötzlich erst gerammt wurden, und dann doch vom eigene "Aal" zerstört
wurden.

Möglich, daß es sich hier um ganz andere Operationen handelte, zumindest könnte es einen
Zusammenhang geben.

Zurück zu dem eher bekannten, welches sich nun aus verschieden Quellen nach und nach
bestätigt:

Quelle : http://www.solidaritaet.com/

Französische Zeitungen enthüllen

Am 11. September begann ein
Staatsstreich in Amerika

Große französische Zeitungen und nachrichtendienstliche Kreise bringen immer mehr Einzelheiten zu der These, daß hinter den Anschlägen von
Washington und New York nicht "Osama Bin Laden" und Al Qaida standen, sondern extremistische Kreise innerhalb des US-Militärapparats. Die
Rede ist von einem versuchten "Staatsstreich".


Zu diesen Medien gehören so "offizielle" Blätter wie Le Monde und Le Figaro. Entscheidend ist dabei nicht, ob der Inhalt dieser Medienberichte in
allen Punkten der Wahrheit entspricht. Entscheidend ist, daß damit der Prozeß eines schleichenden Staatsstreiches in den USA, der am 11. September
begonnen hat, aufgehalten werden soll. Viele politische Kreise - nicht nur in Frankreich, sondern auch in anderen europäischen Ländern und in Rußland
- wissen, daß die Angriffe in New York und Washington kein "Terroranschlag" waren, sondern eine politische Operation von einer gewaltigen
strategischen Dimension.

Da die entsprechenden Medienberichte in Deutschland nicht oder kaum aufgegriffen wurden, wollen wir ausführlich aus mehreren Artikeln zitieren. Sie
entstammen dem Online-Nachrichtenbrief Reseau Voltaire, der über geheimdienstliche Verbindungen verfügt, sowie den renommierten Pariser
Tageszeitungen Le Figaro und Le Monde.

Am 27. September gab die Redaktion von Reseau Voltaire bekannt, sie bereite ein besonderes Dossier zu den Ereignissen des 11. September vor, bei
denen es sich ihrer Einschätzung nach um einen versuchten Staatsstreich handelte. Weiter heißt es: "Am 11.9. 2001 zögerte George W. Bush den
ganzen Tag lang, ob er die Ereignisse als militärischen Putschversuch oder als Angriff ausländischer Terroristen interpretieren sollte... Es erscheint
horrend, daß der Präsident der USA sich vorstellen konnte, das amerikanische Militär könne solche mörderischen Angriffe organisiert haben. Aber
1962 mußte Präsident John F. Kennedy sich einer größeren Verschwörung des Generalstabes stellen, der auf die Rechtfertigung einer Invasion Kubas
abzielte. General Leyman L. Lemnitzer hatte eine Reihe mörderischer Bombenanschläge gegen die amerikanische Bevölkerung geplant. Ihm wurde
vom Präsidenten Einhalt geboten. Wenig später organisierten Lemnitzer und andere rechtsextreme Offiziere die Ermordung Kennedys."

In der Einleitung zu einem weiteren Artikel heißt es:

"11. September 2001, 10.01 Uhr. Der für den Schutz des Präsidenten der Vereinigten Staaten verantwortliche Secret Service erhält einen Anruf der
Hintermänner der Terrorangriffe auf New York und Washington. Um ihre Drohung zu verstärken, nennt die Stimme die Geheimcodes, mit denen
Präsidentenanordnungen aus dem Weißen Haus oder der [Präsidentenmaschine] Airforce One gegeben werden.

Um George W. Bush zu schützen, wird das Flugzeug, in dem er sich auf dem Rückweg nach Washington befindet, zu einem unbekannten Ziel
umgeleitet, und gleichzeitig werden das Weiße Haus und das Kapitol, Sitz der demokratischen Institutionen, evakuiert und das politische Personal in
atombombensichere Bunker gebracht. Kein Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats denkt mehr an einen Terrorangriff, alle denken, es gehe ein
Militärputsch vor sich. Erst gegen 20.30 Uhr wird sich die Lage wieder beruhigen."

Das eigentliche Dossier von RV erschien in der "Informationsmitteilung 235-236", die nur Abonnenten des Nachrichtenbriefes erhalten. Es umfaßt auch
eine Chronologie der Ereignisse jenes Tages. U.a. heißt es:

"Zwischen 10.00 Uhr morgens und 20.00 Uhr abends dachten die amerikanischen Offiziellen nicht, daß die Angriffe die Frucht terroristischer
Gruppierungen aus dem Nahen Osten seien, sondern daß es sich um einen versuchten Militärputsch amerikanischer Extremisten handelte, die fähig
wären, einen Nuklearkrieg auszulösen. Für diese Hypothese sprachen substantielle Gründe. Heute ist sie vergessen, weil es der Moral der
amerikanischen Bevölkerung schaden und das Engagement von Alliierten in einem kommenden Krieg behindern würde, wenn sie publik würde."

Hinsichtlich der Berichte über den besagten Anruf an den Secret Service kommt der Herausgeber des Nachrichtenbriefes Thierry Meyssan zu dem
Schluß, die Täter hätten mit dem Anruf nicht etwa die Verantwortung für die Anschläge übernehmen wollen. Vielmehr wollten sie dem Präsidenten ein
Ultimatum stellen und ihn unter Druck setzen.

Aufgrund dieses Anrufes sei Bush gezwungen gewesen, "etwa zwölf Stunden lang Washington zu meiden und sich persönlich zum Strategischen
Kommando (Offut/Nebraska) zu begeben, um einerseits die direkte Kontrolle über die Streitkräfte zu übernehmen... und insbesondere, um
sicherzustellen, daß kein anderer seine Identität übernehmen und einen Nuklearkonflikt auslösen könnte. Unterdessen wurden im Umkreis des Weißen
Hauses Scharfschützen und Boden-Luft-Raketen stationiert, um einen potentiellen Angriff von Fallschirmjägern abzuwehren. Das Weiße Haus und das
Kapitol wurden umgehend evakuiert."

Mehr Enthüllungen

Im Rahmen weiterer Recherchen versuchten Meyssan und sein Team herauszufinden, "welche Gruppen gegen den Präsidenten hätten mobilisiert
werden können". RV präsentiert eine Studie über den "Special Forces Underground", ein "terroristisches Netzwerk, das sich innerhalb der stay-behinds
[eine Art "Schläfer" des US-Militärs] entwickelte und u.a. Beziehungen zu Bin Laden unterhielt. Dieses Netzwerk macht nicht seinen ersten Probelauf
gegen die Bundesregierung, denn es war auch in die Ermordung John F. Kennedys und den terroristischen Bombenanschlag von Oklahoma City 1995
verwickelt." Reseau Voltaire bringt dazu Material über die Miliz-Bewegung, u.a. in Verbindung zu dem verurteilten Oklahoma-Attentäter Timothy
McVeigh, der Zeitschrift der General-Edwin-A.-Walker-Gesellschaft The Resister (Der Widerständler) sowie Generalmajor Walker selbst (siehe
Kasten).

Zu Osama Bin Laden erklärt Meyssan, dieser habe unabhängig davon, ob er schuldig sei oder nicht, "die politische Möglichkeit geschaffen, eine
bestimmte Politik durchzusetzen", und genau diese Politik müsse man genauer betrachten:

"Bereits vor einigen Monaten haben die Anglo-Amerikaner die Taliban-Sekte fallengelassen und entschieden sich, ihr Regime zu stürzen. Mitte Juli
stand ein militärischer Plan, und die Operation wurde für Mitte Oktober angesetzt. Diese Aspekte, die ein offenes Geheimnis sind, wurden von dem
früheren pakistanischen Außenminister Niaz Naik und verschiedenen aktiven Diplomaten bestätigt. ("USA planten Angriff auf Taliban", BBC vom 18.
September, und "Geheime Denkschrift enthüllt amerikanische Pläne zum Sturz der Taliban", The Guardian vom 21. September.) Britische
Seestreitkräfte waren bereits vor dem 11. September, der einen solchen Einsatz rechtfertigte, in der Region in Position gebracht. Naik zufolge erwog
man im Rahmen dieses Planes, [den afghanischen Ex-König] Zahir Schah trotz seines biblischen Alters wieder einzusetzen; der pakistanische
Geheimdienst wurde gebeten, das Problem Massoud zu lösen, was auch geschah. Aber Teile des amerikanischen Oberkommandos hielten die
anfänglichen militärischen Vorhaben für unzureichend." Bei all dem spiele die Frage des Erdöls eine Rolle.

Nummer 237 des Nachrichtenbriefes vom 16. Oktober stellt weitere Fragen zu dem Angriff auf das Pentagon. Die Bilder und Nachrichten hierzu seien
im Gegensatz zu denen über das World Trade Center von der Regierung zensiert worden. Eine Arbeitsgruppe von Luftfahrt-, Ballistik- und
Statikexperten sei aufgrund der bekannten Informationen wie etwa Satellitenfotos, zu dem Schluß gekommen, möglicherweise rühre der Schaden am
Pentagon nicht von einem Flugzeug her, sondern habe eine andere Ursache. Abschließend heißt es: "Die amerikanische Regierung tut alles, um die
internen Täter der Angriffe zu decken, und stigmatisiert weiterhin einen ausschließlich ausländischen Feind."

RV 237 untersucht auch "die geheimen Finanzverbindungen zwischen den Bushs und Bin Laden". Die berüchtigte BCCI-Bank, die schon in die
Iran-Contra-Affäre verwickelt war, soll Geschäfte mit der Harkin Energy Group (der Bush jun. vorstand) getätigt haben. Als pikante Einzelheit wird
erwähnt, daß Saleh Idris, der angeblich Verbindungen zu Bin Laden unterhält, größere Anteile des Unternehmens IES Digital Systems hält, das in
Großbritannien für die Sicherheit von Parlament, Militäreinrichtungen und zivilen Nukleareinrichtungen zuständig ist.

Am 5. November bezieht sich Reseau Voltaire dann in dem Editorial "Makabre Manipulationen" auf die wachsende Zahl internationaler Enthüllungen
über Brüche und Unklarheiten in der offiziellen Version - u.a. in Proseco, Canal plus, Figaro, Times of India und Observer.

Eine davon war der Bericht des Figaro vom 31. Oktober über angebliche Kontakte zwischen Bin Laden und einem amerikanischen Vertreter im Juli
2001 in Dubai (Neue Solidarität berichtete).

Die verbotene Wahrheit

Am 12. November griff die führende Tageszeitung Frankreichs Le Monde diese Geschichte auf, und damit kommt keine offizielle Stelle mehr darum
herum. Le Monde veröffentlichte prominent eine ausführliche Besprechung des neuen Buches Die verbotene Wahrheit, dessen Autoren
französischen Geheimdienst- und Regierungskreisen nahestehen. Die Rezension von Sylvain Cypel trägt die Überschrift "Als Washington mit den
Taliban verhandelte". Es folgen Auszüge:

"Vor dem 11. September hatte die Regierung Bush die Aktivitäten des FBI zur Terrorismusbekämpfung blockiert, weil sie in intensiven Verhandlungen
mit den Taliban stand, diese zu unterstützen, wenn sie Osama Bin Laden ausliefern. Das ist die These von Verbotene Wahrheit, einem Buch, das am
14. November erschienen ist.

Der Titel des Buches soll Aufsehen erregen. Sein Titel Bin Laden - die verbotene Wahrheit riecht nach Marketing-Strategie. Schreibfehler legen
nahe, daß es sehr eilig in Druck ging... Aber all dies soll uns nicht von der Theorie ablenken, welche die Autoren Jean-Charles Brisard und Guillaume
Dasquie aufstellen. Was sagen sie? Erstens, daß das amerikanische FBI bis zum 11. September daran gehindert wurde, in Saudi-Arabien oder im
Jemen gegen die geheimen Partner bei den anti-amerikanischen Angriffen ermitteln, weil die Washingtoner Diplomatie ihre Beziehungen zu den
Golf-Monarchien bewahren wollte. Hierzu bieten sie [die Autoren] als ,Knüller' die Aussage von John O'Neill, der Nummer Zwei im FBI, der im Juli
2001 an ihre Tür klopfte, eben weil er sich in seiner Arbeit behinert sah.

Dann erklären sie, die amerikanische Diplomatie führe seit vielen Jahren zahlreiche Verhandlungen mit den Taliban und deren Nachbarn (Pakistan,
Rußland, die ehemaligen Sowjetrepubliken der Region, China, Indien) mit dem wesentlichen Ziel, daß sie auf die Angebote der amerikanischen
Ölkonzerne reagieren... Sie zeigen auf, daß diese Verhandlungen von der Regierung Bush, wo die amerikanischen Ölgesellschaften großen Einfluß
genießen, mit Enthusiasmus wieder aufgenommen wurden...

Seit 1998 waren die amerikanischen Ölproduzenten und Diplomaten überzeugt, daß der vollständige Sieg der Taliban - von denen sie sich eine
,Stabilisierung' Afghanistans erhofft hatten - nicht mehr erreichbar sei. Das bedeutete den Rückzug aus dem ,neuen Großen Spiel', wo entgegengesetzte
Interessen, amerikanisch-pakistanische auf der einen Seite und russische-iranisch-indische auf der anderen, dem Sieg des einen Lagers über das andere
in Afghanistan im Weg standen... Wenn dies Spiel kein ,Nullsummenspiel' sein soll, heißt für Washington, daß Amerikaner, Russen, Pakistanis und
selbst die Iraner einer Einigung der afghanischen Fraktionen zustimmen, um das Land zu befrieden und Zentralasien den Ölkonzernen zu öffnen.

Nach den Angriffen auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania (August 1998), die Bin Laden zugerechnet werden, konzentrierten sich
die amerikanisch-talibanischen Verhandlungen auf die Auslieferung Bin Ladens. Im Gegenzug winkte die Regierung Clinton den Taliban mit einer
gewissen Anerkennung ihrer Herrschaft. Daraus erwuchs die Notwendigkeit, ihre Partner zu kontrollieren: die Golfmonarchien und Pakistan. Auf
internationaler Ebene wurden Druckmechanismen in Stellung gebracht: Die UNO richtete ein Verhandlungsforum ein, genannt ,6+2' (die sechs
Nachbarländer Afghanistans plus USA und Rußland), um eine Strategie für einen Ausweg aus der Krise zu finden und die Resolution 1267
anzunehmen, die Sanktionen gegen Kabul fordert. Prinz Turki Al Faisal, der Chef des saudischen Geheimdienstes, versagte zwei Mal dabei, bei Mullah
Omar die Auslieferung Bin Ladens zu erwirken.

Die Regierung Bush versuchte vom Februar bis August 2001, Fortschritte zu erzielen. Im März wurden Taliban nach Washington eingeladen. Der letzte
bekannte Kontakt erfolgte zwischen Christina Rocca, einer hohen Beamtin des State Department, mit dem Taliban-Botschafter in Islamabad am 2.
August. Daraus entstand die Idee einer Loya Dschirga - der Einberufung eines Stammesrates um den im Exil lebenden König Zaher Schah, um der
Talibanregierung ein Ende zu bereiten - , die aber bis zum Tag nach dem 11. September nicht aus dem Hut westlicher Diplomatie gezogen wurde.
Monatelang unterbreitete Washington die Idee den Taliban direkt über die ,6+2' und in diskreten Verhandlungen in Rom, Zypern und Berlin unter der
Ägide des Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs Kofi Annan, dem Spanier Francesc Vendrell. Der stärkste Beweis ist der am wenigsten
geheime, nämlich Kofi Annans Bericht vom 14. August, vier Wochen vor den Angriffen. Es gab von April bis Juli intensive diplomatische Bemühungen,
auch auf höchster Ebene, eine alternative Regierung anstelle der Taliban-Alleinherrschaft einzurichten."

Die biographischen Anmerkungen von Le Monde über die beiden Buchautoren lassen keinen Zweifel daran, daß sie eng mit dem französischen
Geheimdienst verbunden sind: "Die Autoren von Verbotene Wahrheit stehen dem Spionagemilieu nahe. Jean-Charles Brisard war bei Viventi
verantwortlich für den wirtschaftlichen Nachrichtendienst und hat dann auf Anfrage des französischen Nachrichtendienstes die Finanzen von Al Qaida
untersucht. Sein Bericht über das wirtschaftliche Umfeld Osama Bin Ladens (Le Monde vom 25. September) wurde George Bush von Jacques
Chirac während seines ersten Besuchs in Washington nach dem 11. September überreicht. Guillaume Dasquie ist der Chefredakteur von Intelligence
Online, einem auf Geheimdienstfragen spezialisierten Nachrichtenbrief.

Muriel Mirak-Weißbach

Anthony Wedgewood Benn von der britischen Labour Party, ehemaliger Unterhaus-Abgeordneter, der viele wichtige Ämter innehatte,
erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur EIR: "Der Krieg in Afghanistan hat uns in eine schlimme Lage gebracht. Ich warne schon seit einiger
Zeit vor einer Eskalation zu einem allgemeinen Krieg im Nahen Osten, da es Leute gibt, die es auch auf den Irak und andere Nationen in der Region
abgesehen haben... Bereits als die Sowjets in Afghanistan einmarschierten, habe ich beim sowjetischen Botschafter dagegen Protest eingelegt. Damals
erklärte er mir, der Grund für den Einmarsch sei, daß die USA und Großbritannien die Mudschahedin unterstützen. Heute weiß ich, daß einer dieser
Leute, die er damit meinte, Osama Bin Laden war."

Darüber informiert, daß laut Washington Post Henry Kissinger im Auftrag von Unocal die Taliban unterstützte, sagte Benn: "All diese Dinge haben mit
Öl zu tun. Erst vor ein paar Jahren diskutierten die Taliban mit US-Vertretern in Texas über eine Ölpipeline."

In einem Hotel in Beverly Hills fand am 11. November ein Treffen zwischen 22 Spitzenvertretern von Hollywoods Film- und
Unterhaltungsindustrie und dem Berater des US-Präsidenten Karl Rove statt. Es ging darum, wie die Unterhaltungsindustrie den Krieg der
USA gegen den Terrorismus unterstützen könne. Laut Jack Valenti, Chef der Motion Picture Association, sei es das erste Mal seit 35 Jahren gewesen,
daß er im Filmgeschäft Repräsentanten von allen großen Studios, Netzwerken und Verbänden bei einem Treffen "für eine gemeinsame Sache"
versammelt gesehen habe. Anwesend waren u.a. die Chefs von Paramount Pictures und Disney sowie der Vorsitzende von Viacom, Sumner
Redstone. Redstone hatte im Zweiten Weltkrieg für den US-Armee-Geheimdienst gearbeitet. Er kontrolliert jetzt Paramount Pictures, CBS,
Blockbuster Video, MTV und den Verlag Simon & Schuster. Der Grund für das geheime Treffen, so Valenti, sei gewesen, Hollywoods
Propaganda-Möglichkeiten zu koordinieren.

Präsidentenberater Rove betonte, die Unterhaltungsindustrie entscheide selbst, was sie wann herstelle. Auch 1939 habe Warner Brothers auf eigene
Entscheidung hin Anti-Nazifilme gedreht. Genau wie damals habe die US-Regierung auch heute keinen direkten Einfluß auf die US-Filmindustrie. Er
habe Hollywood lediglich Zugang zu militärischen und anderen US-Einrichtungen zugesagt.

Aus der Neuen Solidarität Nr. 46/2001:

"Abmarsch ins Abenteuer?"

Bei einer Entscheidung über einen deutschen Militäreinsatz in Afghanistan oder im Mittleren Osten muß davon ausgegangen werden, daß
Ausgangslage und Ziele zweifelhaft und die verfügbaren Mittel unzureichend sind.


"Kanzler Schröder ist eifrig amerikanischen Forderungen nachgekommen, hat aber hinzugefügt: ,Wir wollen keine Abenteuer erleben.' Aber nun ist die
Frage, was ist der Unterschied zwischen einem Abenteuer und einem Einsatz von Spürpanzern ,Fuchs' oder KSK-Einheiten in Afghanistan oder im
Nahen Osten?"

Ein Gespräch mit General a.D. Heinz Karst

Wenn man Brigadegeneral (a.D.) Heinz Karst in seiner Wohnung am Bodensee besucht, muß man damit rechnen, daß das Gespräch mit ihm öfters
unterbrochen wird, weil immer wieder das Telefon läutet. Viele in und außerhalb der Bundeswehr wollen seine Lageeinschätzung hören, wollen
Probleme besprechen und suchen Rat. Und das gilt gerade für die gegenwärtige Situation, in der die rot-grüne Regierung geradezu hektisch Soldaten
einer ausgezehrten Bundeswehr zu Kriegseinsätze nach Westasien oder in den Mittleren Osten schicken will.

General Karst gehört zum Kreis der "Väter der Bundeswehr", die, noch mit eigener Kriegserfahrung, die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland
aufgebaut haben. Obgleich seit langem im Ruhestand, hat es für General Karst niemals "Ruhestand" gegeben: Seit mehr als drei Jahrzehnten schreibt er
Bücher und Aufsätze, hält er Vorträge, beteiligt sich an Diskussionsveranstaltungen und ist in einer Vielzahl von Institutionen tätig. Karsts Sorge gilt der
Bundeswehr, aber er tut dies mit einem weiten strategischen - nicht nur militärischen - Blick. Daß in der Zeit zwischen Gefangenschaft und Eintritt in
die Bundeswehr die Literaturgeschichte das Metier des späteren Generals war, merkt man schnell im Gespräch mit ihm. Aber er ist Soldat und weiß,
daß der Schutz existentieller Interessen der Bundesrepublik Deutschland sowie NATO-Bündnispflichten Kampfeinsätze bedeuten können.

Deshalb ist es um so bemerkenswerter, wenn in der gegenwärtigen Lage dieser zähe, alte General erklärt, er sei "dagegen, daß deutsche Soldaten in
ein Abenteuer in Afghanistan oder in den Mittleren Osten geschickt werden. Deshalb muß ich mich gegen Bundeskanzler Schröder stellen, wenn er für
die ,Bereitstellung' deutscher Soldaten für Afghanistan bedingungslose Gefolgschaft erwartet." Es gebe schließlich den Diensteid der deutschen
Soldaten, in dem sie geloben, Recht und Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. "Ob man in Afghanistan bei der Jagd auf Bin Laden oder
zum Sturz des Taliban-Regimes ,Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer verteidigt', ist eine Frage, die die Bundesregierung noch nicht
beantwortet hat. Weiß Kanzler Schröder, was das heißen kann, wenn er von ,uneingeschränkter Solidarität' redet? Hat er sich überlegt, was das
bedeuten kann, wenn es wirklich ein langer Krieg wird?"

Der Anfang der Kausalkette

Hinzu komme eine zweite Frage von fundamentaler Bedeutung, die "übrigens nicht nur ich stelle, sondern die von anderen in und außerhalb
Deutschlands gestellt wird: Ist der offenbar nierenkranke Bin Laden tatsächlich der Hauptverantwortliche für die Anschläge vom 11. September? Ich
bin davon nicht überzeugt," sagt General Karst. "Mag sein, daß Bin Laden verwickelt war, aber daß er die Zentralfigur bei Planung und Durchführung
einer solch komplizierten, großen Aktion gewesen sein sollte, will mir nicht einleuchten. Deshalb interessieren mich die Äußerungen Mubaraks, der ein
erfahrener Luftwaffenoffizier und Kampfflieger war. Er sagte, so etwas könne unmöglich von einem unerfahrenen Flugschüler, wie beispielsweise
diesem Ägypter Atta, gemacht worden sein."

Wenn es um Krieg oder Frieden geht, sagt General Karst, dann muß die Basis für so eine im wörtlichen Sinne lebenswichtige Entscheidung, klar sein.
Da dürfen keine "noch so unangenehmen Fragen" beiseite geschoben werden. "LaRouche, dessen politisches Wirken ich seit fast 20 Jahren verfolge,
verficht zwei Theorien über den 11. September: Erstens, bei den Anschlägen hat es eine inneramerikanische Mithilfe gegeben. Zweitens, die Anschläge
erfolgten in dem Augenblick, wo eine schwierige finanzielle und wirtschaftliche Gesamtlage, nicht nur in Amerika, deutlich wird. Gibt es in Amerika
Leute, die sich selber im Hintergrund halten, die aber möglicherweise Interesse daran haben, ein Notstandsregime herbeizuführen - angesichts einer
Lage, die mit der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre zu vergleichen ist?"

Terroristen gehe es darum, mit Terrorakten eine politische Botschaft zu verkünden, sagt General Karst. "Nur wo war denn die politische ,Botschaft' am
grausamen 11. September? Das hat mich verblüfft. Aber es wurde ein Effekt erzeugt: Amerika befindet sich seit dem 11. September in einem
Kriegszustand - nach außen, aber faktisch auch innen. Da muß man an den Anschlag in Oklahoma City denken. Auch da gab es keine ,Botschaft'. Der
frühere Soldat McVeigh wurde hingerichtet und hat nie von seinen Hintermännern oder Komplizen gesprochen."

Kriegsgeschichtliche Lehren

Mit Verwunderung, sagt General Karst, betrachte er die amerikanische Kriegführung in Afghanistan. "Die Russen haben doch gezeigt, daß sie den
Widerstand der Afghanen nicht brechen konnten - trotz einer riesigen Armee, die sie dort einsetzten und die sich, militärisch gesprochen, gar nicht
schlecht schlug. Nun wollen noch Freiwillige aus Pakistan gegen die Amerikaner kämpfen. In der islamischen Welt breitet sich die Meinung aus, daß es
die Amerikaner in Afghanistan nicht schaffen. Gleichzeitig steigert sich der Antiamerikanismus und wächst der Zuspruch zum Islam."

Sollte auch noch Irak oder der Sudan von den Amerikanern angegriffen werden, - "und das wird ja durch die Blume gesagt", meint General Karst -
dann wäre das gefährlich. "Ich habe Huntingtons Buch nicht gelesen, aber ich kenne seine These vom ,Clash of Civilizations'. Dann könnte es zu einer
weltweiten Bekämpfung des Christentums kommen. Denken Sie nur an das, was letzten Sonntag in Pakistan geschehen - das Massaker in der
katholischen Kirche."

Sollten nun angesichts dieser Lage von seiten der USA Einsatzkräfte der Bundeswehr angefordert werden, ist es "unverantwortlich", wenn die
Bundesregierung diesem Verlangen nachgibt. Nicht nur wegen der "Fragwürdigkeit der Kausalkette, die zu dieser Anforderung geführt hat" - die
wirklichen Verantwortlichkeiten für den 11. September. "Unverantwortlich ist es, daß dieser Anforderung zu einem Zeitpunkt stattgegeben wird, wo die
Bundeswehr im Umbau begriffen ist. Mit anderen, schärferen Worten: Die Bundeswehr befindet sich in einer der schwersten Krise ihrer Geschichte.
In einer Situation, wo sie umgebaut und verkleinert wird, sollen Teile gleichzeitig in einen Krieg hineingedrückt werden, für den wir nicht vorbereitet
sind. Die meisten rot-grünen Politiker haben von militärischen Dingen herzlich wenig Ahnung", sagt General Karst.

Erst Austrocknung, dann weltweite Kriegseinsätze

Deshalb, sagt General Karst, soll sich keiner wundern, wenn sich in der Bundeswehr "Unruhe breitmacht". Bei Veranstaltungen, Vorträgen und
Diskussionsrunden zur strategischen Lage nähmen gegenwärtig Bundeswehrangehörige in nie gekannter Zahl teil. Aber höhere Offiziere, die auf die
offensichtlichen Probleme hinweisen, "werden von Politikern aus der 68er Generation belehrt, daß Soldaten gefälligst das Denken ihnen - den Politikern
- überlassen sollen. Erinnern Sie sich noch, was Leute, die heute in Amt und Würden sitzen, noch vor kurzem über den ,Kadavergehorsam' der
Offiziere der Wehrmacht zu sagen pflegten?"

Die Bundeswehr, das sei kein Geheimnis, wäre im Moment nur mit Teilen einsatzfähig, stellt General Karst fest. "Das Heer hat noch fünf Divisionen.
KSK, Fallschirmjäger, Gebirgsjäger sind einsatzfähig. Wir haben einige gute Geschwader der Luftwaffe, vor allem die ERC-Tornados. Unsere kleine
Marine hat wohl für die Amerikaner weniger Bedeutung. Insgesamt marschiert die Bundeswehr zur Zeit sozusagen ,auf dem Zahnfleisch'. Sie bräuchte
Milliarden,

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