Re: KPNQWest: keine Hilfe in Sicht

Geschrieben von Fredrik am 24. Juni 2002 06:33:51:

Als Antwort auf: KPNQWest: keine Hilfe in Sicht geschrieben von IT Oma am 24. Juni 2002 00:38:47:

Hi,

wie ich gehört habe wird es am Ende vielleicht nicht so schlimm, weil nach und nach schon alle umrouten. Bedrohlich wäre es nur geworden, wenn der Netzwerkknoten schlagartig (z. B. wegen Einstellung der Stromlieferung) abgeschaltet würde, währen noch viel darüber läuft.

Gruß Fredrik

>KPNQWEST
>Keiner kauft, keiner hilft
>Die Konkursverwalter des größten europäischen Datennetzbetreibers KPNQwest sehen schwarz. Die Chancen, das Netz in Betrieb zu halten, sind gleich null, auch verkaufen lässt es sich nicht - es sei denn zu Ramschpreisen.
>Amsterdam - Die Konkursverwalter haben ihre Versuche zur Rettung des Netzwerk-Betriebs eingestellt. Ihre Entscheidung folgte auf die Abweisung ihres Antrags vor Gericht, Banken zur Freigabe von Millionenbeträgen für die Finanzierung eines Notplans zu zwingen. Der Gerichtspräsident von Amsterdam hatte entschieden, dass die Banken das Geld nicht herausgeben müssten. Damit endete die Geschichte des von den Telekomkonzernen KPN (Niederlande) und Qwest (USA) gebildeten Unternehmens nach drei Jahren und zwei Monaten.
>Mit der Gerichtsentscheidung fehlte den Konkursverwaltern das Geld, um das 25.000 Kilometer lange Glasfaser-Breitband-Netzwerk des mit 2,2 Milliarden Euro verschuldeten Anbieters von Datenkommunikationsdiensten weiter in Betrieb zu halten. Ohne Aufrechterhaltung des Netzbetriebs verringerten sich aber die Chancen, KPNQwest als Ganzes oder in Teilen zu attraktiven Preisen zu verkaufen, hatten die Konkursverwalter erklärt. Die Beendigung des Netzbetriebs könne zu Störungen und zu erheblichen Verzögerungen im Internetbetrieb führen, da viele Internet-Provider die Anlagen nutzten, erklärten Experten.
>Versuche in letzter Minute, Banken zu neuen Krediten für eine Überbrückungszeit zu bewegen, blieben am Freitag erfolglos. Die Einstellung des Betriebs kann nach Angaben von Experten den Internetverkehr in weiten Teilen Europas beeinträchtigen, da ein großer Teil davon über die Kabelnetze von KPNQwest verlief. Dennoch werden die Bemühungen der Konkursverwalter fortgesetzt, KPNQwest zumindest in Teilen noch zu verkaufen. Zu den wichtigsten Interessenten zählt die niederländische Presse weiter das US- Unternehmen AT & T sowie das niederländische Mutterunternehmen des insolventen Betriebs, KPN.


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