Re: der untergang NYs - und die Folgen

Geschrieben von Torsten am 12. Juni 2002 21:01:47:

Als Antwort auf: der untergang NYs geschrieben von ARX am 12. Juni 2002 19:39:16:

Lieber Johannes,

gesetzt den Fall, es wäre New York, was hier schon einmal diskutiert wurde. Nehmen wir einen Nuklearanschlag und die Stadt ist richtig breit. Was würde sich ändern? Einige Wirtschafts- und Finanzfuzzis wären weg, die Börse hätte dieselbe Funktion wie vorher bzw. würde sogar weniger Hunger verursachen.

Die vielen zivilen Opfer würden wie immer "Bestürzung, Trauer und tiefe Betroffenheit" auslösen. Danach wäre es wieder höchste Zeit, die schon vorher festgelegten Länder zu überfallen (offensichtlich machen Erdöllagerstätten aus Menschen Terroristen - muß wohl an den Ausdünstungen liegen). Gerhard (oder wer auch immer dann Bundesnichtsnutz vom Dienst ist) würde wieder unter Abschaltung des Gehirns irgendwas von uneingeschränkter Solidarität faseln und versuchen, Deutschland (und sich) den Anstrich weltpolitischer Bedeutung zu geben.

Vielleicht wäre die Vernichtung New Yorks tatsächlich ein Terroranschlag, genügend Mühe gibt sich Schorschi ja hinsichtlich der Motivation seiner Gegner. Aber die Folge (die in der Prophezeiung nach echter Fassungslosigkeit und einem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems klingen) wäre wohl eher eine richtige Anheizung internationaler Konflikte.

So wie die meisten Prophezeiungen klingen, wird der Schlußpunkt von einem Naturereignis gesetzt. Und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem die meisten Menschen mit der unheilvollen Wirkung menschlichen Macht- und Besitzstrebens konfrontiert sind und zu zweifeln beginnen, ob Geld das Ziel der Evolution war. Zu Gott dürften die Meisten erst später finden.

Viele Grüße

Torsten

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