Re: Telekom, Stellenabbau und eine Frage

Geschrieben von STYKER am 23. Mai 2002 20:00:31:

Als Antwort auf: Re: Telekom, Stellenabbau und eine Frage geschrieben von Bonnie am 23. Mai 2002 08:57:17:

In solcher grosser Stellenabbau funktioniert wie folgt:

Das Kündigungschutzgesetzt lässt es nicht zu, dass man grundlos Arbeitnehmer entlässt. Als erstes werden zeitlich befristete Arbeitsverträge nicht mehr verlängert. Der größte Stellenabbau kann erreicht werden, in dem die Telekom komplette Abteilung aus wirtschaftlichen Gründen schliesst. Damit wird eine aussergewöhnliche Situation erzeugt, welche der Telekom ermöglicht auch Arbeitnehmer zu entlassen, die bisher in den Genuss des Kündigungsschutzes waren.

Damit die fehlenden Arbeitskräfte im laufenden Geschäft ein nicht zu grossen Dienstleistungsloch bei der Telekom erzeugen, werde diese Geschäftsbereiche einfach an andere Unternehmen outgesourced, welche im Regelfall ein vertragliches Verhältniss von ca. 2 Jahren mit der Telekom eingehen. Somit kann die Telekom gewährleisten, dass ihr Geschäftsbetrieb weiterhin reibungslos funktioniert. Die Telekom spart dadurch sehr, sehr viel Kapital und kann nach ca. 2 Jahren, wieder hergehen und die Abteilungen bei der Telekom wieder aufbauen und neue Arbeitnehmer einstellen, mit dem Vorteil, Subventionen wegen Schaffung neuer Arbeitsplätze zu erhalten.

So ist dieses Spiel bereits mehrfach von grösseren Unternehmen praktiziert worden!

Gruss


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