geht es am 28. Mai los..??

Geschrieben von peacemaker2002 am 14. Mai 2002 15:44:18:

der 28. Mai in Rom, da treffen sich alle Staats u. Regierungschefs der G7, bzw. G8 und andere..., soviel HOCHGESTELLTE AUF EINEN SCHLAG?? das wäre der ideale zeitpunkt für beginn eines feldzugs....
wer auf der weld würde denn mit einem russichen angriff rechnen, wenn
putin grad in rom sitzt und den, für russland lächerlichen vertrag, unterschreibt...??
das wäre doch der optimale zeitpunkt...oder?
eine alte kriegskunst, den feind so lange unwissend wie möglich zu lassen, hinters licht zu führen und bist auf den letzten Drücker hinhalten, bis die Panzer abfahren und die russkies an unserer haustür klopfen.......!

wäre ne möglichkeit oder..??

was meint ihr

Dienstag 14. Mai 2002, 14:25 Uhr
NATO schlägt neues Kapitel in Beziehungen zu Russland auf - Erste Zusammenfassung
Reykjavik (AP) Als Konsequenz der Terroranschläge vom 11. September schlägt die NATO ein neues Kapitel in den Beziehungen zu Russland auf. Die 19 Außenminister der Allianz wollten am Dienstag bei einem Treffen mit ihrem russischen Kollegen Igor Iwanow in Reykjavik ein Abkommen formell besiegeln, das ANZEIGE

dem früheren Gegner ein volles Mitspracherecht in Fragen wie der Terrorismusbekämpfung einräumen soll. Bundesaußenminister Joschka Fischer sagte: «Wir stehen vor einer historischen Chance.» NATO-Generalsekretär George Robertson nannte die Initiative revolutionär.

Das Abkommen mit Russland wollen die Staats- und Regierungschefs samt dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident George W. Bush am 28. Mai in Rom feierlich unterzeichnen. Vorgesehen ist, dass Russland bei bestimmten Themen als gleichberechtigter Partner den 19 NATO-Staaten gegenübersitzt. Neben der Terrorbekämpfung sollen die 20 in dem neuen Gremium auch in Abrüstungsfragen, der Rüstungskontrolle sowie der zivilen Notfallhilfe gemeinsam entscheiden. Interne Angelegenheiten wie der Bündnisfall sind weiter den 19 vorbehalten. Auch kann Russland keine Beschlüsse der 19 blockieren.

Beide Seiten hatten fünf Monate lang verhandelt. Erstmals soll das Gremium auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs in Rom zusammenkommen. «Das Denken, das den Kalten Krieg charakterisiert hat, wird am 28. Mai 2002 in Rom ein Ende finden», sagte Robertson. «Staaten, die sich über vier Jahrzehnte lang finstere Blicke über die Mauer des Hasses und der Angst zugeworfen haben, bekommen jetzt die Gelegenheit, die Zukunft der euro-atlantischen Sicherheit zu verbessern.» Insofern sei das Abkommen «historisch, ja sogar revolutionär». Der britische Außenminister Jack Straw sagte: «Das ist die Beerdigung des Kalten Krieges.»

Das Abkommen gilt als Konsequenz der Terroranschläge vom 11. September. Danach hatte Russland den USA seine Unterstützung im Kampf gegen den Terror zugesagt. Robertson betonte: «Die Terrorangriffe auf die Vereinigten Staaten waren ... ein Weckruf.» Nun sei es Sache der Politik, mutige Schritte zu unternehmen, um die Menschen vor den neuen Gefahren zu beschützen.

Weiteres Thema des Treffens in Reykjavik ist die NATO-Erweiterung. Dazu wurden in der isländischen Hauptstadt die Außenminister der bislang neun Staaten erwartet, die sich für eine Aufnahme bewerben: Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie Bulgarien, Rumänien, Slowenien, die Slowakei, Albanien und Mazedonien. Eine Entscheidung, wer zur nächsten Erweiterungsrunde eingeladen wird, soll auf dem NATO-Gipfel im November in Prag fallen. Die Aussichten für Albanien und Mazedonien gelten als gering. In Reykjavik soll zudem Kroatien offiziell in den Kreis der Bewerberländer aufgenommen werden.

Schließlich wollen die Außenminister über die militärischen Fähigkeiten der Allianz beraten. Es wurde erwartet, dass US-Außenminister Colin Powell seine europäischen Kollegen in Reykjavik zu einem größeren Engagement in Verteidigungsfragen auffordern würde.


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