Re: Der Putschversuch in Moskau vom August 1991 (Hintergrundinfos)
Geschrieben von Sol am 21. Oktober 2005 18:40:
Als Antwort auf: Der Putschversuch in Moskau vom August 1991 (Hintergrundinfos) geschrieben von warlord am 21. Oktober 2005 16:40:41:
Hallo Warlord
Sehr interessant dein Posting.
Könntest du noch die weitere Geschichte erläutern, vor allem wie du Putin + Gefolge nach der Jelzin Ära siehst ?Sol
>Hallo Forum!
>Gestern wurde als Teil über die Die russische Langzeitstrategie - Teil 3: Der 3. Weltkrieg (1/2) von Forumsmitglied Jan-Peter Behle auch über den Putschversuch in Moskau vom August 1991 geschrieben. Dave Rave & another haben sich diesbezüglich geäussert. Danke, dass ihr dieses Thema überhaupt angesprochen habt, denn es liefert wichtige Erkentnisse wer wirklich hinter den weltpolitischen Entwicklungen steckt.
>Hier im Forum gibt es bzgl. Putschversuch in Moskau vom August 1991 offensichtlich viele verschiedene Ansichten, die jede ein Körnchen Wahrheit enthält aber das Gesamtbild und die Zielsetzung dahinter leider nicht voll zu erklären vermag.
>Ich möchte deshalb mit diesem Posting die wichtigsten Ereignisse vom August 1991 nochmal in Erinnerung führen und anhand der Fakten ein eigenes Erklärungsmodell liefern. Einige werden ja wissen, dass ich die Existenz einer komm. Langzeitstrategie nicht ablehne oder leugne sondern sie für durchaus real halte aber mit dem Hinweis, dass dieses mögliche strategische Täuschungsmanöver der Kommunisten/Russen nur als ein "Teilplan" auf dem Weg in die Neue Weltordnung sehe (ich glaube Zitrone und andere hier im Forum sehen das ähnlich) und dahinter in Wirklichkeit die City of London als "Mastermind" vermute. Die näheren Hintergründe des Putschversuchs in Moskau vom August 1991 dürfte diese Vermutung noch bestätigen.
>Der Putschversuch in Moskau vom August 1991 war definitiv ein Meilenstein in der Weltgeschichte und eines der Ereignisse das vom Illuminatennetzwerk aus der City of London bewußt herbeigeführt wurde auch wenn die Hauptakteuere die Russen/Kommunisten selbst waren. Die Ereignisse des 19/20 August und die folgenden Tage zeigten sehr gut, dass die City of London sehr gut über die Lage in der UdSSR Bescheid wusste und die Motive und Ziele der handelnden Gruppen gut einschätzte und für ihre Zwecke benutzte.
>Der Putschversuch in Moskau vom August 1991 leitete definitiv das Ende der Sowjetunion ein und das war auch von dem Illuminatennetzwerk aus der City of London so geplant und so gewollt war.
>Halten wir uns an die Fakten:
>Wer stand hinter dem Putsch?
>Die Putschisten vom August haben ein Notstandskomitee gegründet um den Notstand in der UdSSR zu erringen und um die Kontrolle über die UdSSR zu übernehmen. Interessanterweise
>Folgende Putschisten, die auch "Die Bande der Acht" genannt wurden, waren Mitglieder des Notstandskomitee (in alphabetischer Reihenfolge):
>-Baklanow, Oleg, seit April 1991 stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsrates der UdSSR, Sprecher des militärisch Industriellen Komplex.
>-Janajew, Gennadij, Vize-Präsident der UdSSR, der Vorsitzenden des Notstandskomitees und amtierenden Präsisdenten während des Putsches war.
>-Jasow, Dimitrij, Marshall der Roten Armee und Verteidigungsminister der UdSSR.
>-Krjutschkow, Vladimir, seit 1967 im KGB, und seit 1988 Chef des sowj. Geheimdienstes (KGB), von 1989 bis 1990 Mitglied des Politbüros des ZK der KPdSU, Mitglied des Notstandskomitees.
>-Pawlow, Valentin, Finanzminister der UdSSR und Premierminister der UdSSR.
>-Pugo, Boris, Generaloberst des KGB und Innenminister. Pugo war zuvor Leiter des KGB in der sowjetischen Teilrepublik Lettland. Er beging nach dem gescheiterten Putsch am 22.8 1991 mit seiner Frau Selbstmord.
>-Alexander Tsjakow, Präsident des Verbandes der Staatsunternehmen und der Industrie-, Bau-, Verkehrs-, und Kommunikationskombinate der UdSSR.
>-Starodubzew, Vassiliij, Vorsitzender der Bauernunion der UdSSR, Volksdeputierter.
>
>Folgende weitere einflussreiche Personen halfen den Putschisten
>-Dsassochow, Alexander, ZK-Sekretär der für die Zensur von Presse und Fernsehen während des Putsches zuständig war.
>-Kalinin, Nikolaj, Generaloberst der Roten Armee und Kommandeur des Moskauer Militärbezirkes und von Verteidigungsminister Jasow während des Putsches zum Kommandeur der Moskauer Garnison ernannt.
>
>Wir sehen, dass nahezu alle Putschisten, die im Notstandskomitee waren sowieso schon wichtige Posten/Funktion in der Regierung Gorbatschow innehatten. Der Innenminister, der KGB-Chef, der Verteidigungsminister etc. Es war also kein Putsch von irgendwelchen untergeordneten Militärs sondern Gorbatschows engste Regierungsmitglieder waren die Putschisten. Das ist wichtig zu wissen. Ein richtige Putsch war das also gar nicht. Ziel der Putschisten war es nur Gorbatschow zur Ausrufung des Notstandes zu bewegen.
>Einige hier im Forum werden jetzt fragen warum Notstand?
>Bereits Anfang 1991 kam es in diversen Regionen der UdSSR zu Zusammenstössen zwischen Polizeikräften bzw. regulären Streitkräften der Roten Armee und Seperatisten aus Teilrepubliken, die die sofortige Loslösung ihrer Teilrepublik von der UdSSR wollten. Gorbatschow hat mit Perestroika/Glasnost mehr Autonomie für die Teilrepubliken versprochen. Nachdem diese nicht so schnell vorankamen wurden die Leute zornig und wollten eine Loslösung mit Gewalt erzwingen. Es ist auch gut möglich, dass diese Seperatisten aus der City of London finanziert und unterstützt wurden so wie wir dies heute bei Moslemterroristen im Kaukasus erleben, die durch Terrorüberfälle gegen russ. Einrichtungen die Lage destabilisieren wollen. Auch die "orangene" Revolution in der Ukraine und auch Weissrussland sind so ein Beispiel dafür. Ich habe dies schon einmal erwähnt, dass CIA und der britische Auslandsgeheimdienst MI6 und einige einflussreiche Politberater ehemaliger britischer Regierungen mit diesen seperatistischen Kräften in engem Kontakt stehen und diese unterstützen. Putin und der russ. Geheimdienst dürften Bescheid wissen.
>Anfang 1991 wurden Kasernen überfallen und Seperatisten fingen an sich zu bewaffnen und sich mit Sicherheitskräften und Soldaten der Roten Armee, die in Garnisonen in den Teilrepubliken stationiert waren, Schießreien zu liefern. V.a. im Kaukasus und in den baltischen Republiken (Estland, Lettland und v.a. Litauen) wurde die Lage immer chaotischer. In Litauen wurden z.B. Polizeikasernen gestürmt. Es gab viele Tote. D.h. Bereits Anfang 1991 begann sich die UdSSR aufzulösen und die öffentliche Ordnung und Sicherheit v.a. in den Teilrepubliken begann sich aufzulösen. Deshalb wollten die Putschisten den Notstand um die Möglichkeit zu bekommen die Rote Armee einzusetzen um gegen Abspaltungstendenzen, die die UdSSR bedrohten vorzugehen.
>Ein weiterer Grund warum sich die politische Lage in der UdSSR verschärfte war der Umstand, dass die Wirtschaftsreformen Gorbatschows die planwirtschaftlichen Strukturen in der UdSSR stark geschwächt hatten ohne an ihre Stelle etwas neues oder besseres zu setzen. Die Kolchos- und Fabriksdirektoren erhielten mehr Autonomie und freie Gestaltungsmöglichkeiten. Die Konsequenz davon war, dass die planwirtschaftlichen Produktionsvorgaben nicht mehr eingehalten wurden, denn die Kolchos- und Fabriksdirektoren fingen an zum einen in die eigene Taschen zu wirtschaften zum anderen nur noch solche Produktionsaufträge zu erfüllen die ihnen sofort Geld brachten. Vorgaben aus Moskau wurden ignoriert. Damit brach der Produktionskreislauf in der UdSSR zusammen.
>In dieser Zeit fangen auch die zukünftigen Oligarchen an sich mit Kolchos- und Fabriksdirektoren zu arrangieren und privatwirtschaftliche Strukturen aufzubauen und damit die regulären staatlichen Strukturen der Planwirtschaft der UdSSR zu schwächen. D.h. die Industrie- & Lebensmittelproduktion bricht ab Anfang 1991 stark ein. Chaos und Anarchie machen sich breit was die politischen Auflösung und die Zorn der Bürger noch beschleunigt. D.h. die Reformen von Gorbatschows schwächen in dieser Zeit die planwirtschaftlichen Strukturen der UdSSR ohne dass sich daraus aber eine Verbesserung der Versorgungslage für die Bevölkerung ergibt. Privatkapitalistische Initiativen verbessern die materielle Situation der Bürger nicht sondern helfen eher zukünftigen Oligarchen.
>Bereits seit März 1991, also fast ein halbes Jahr VOR dem Putsch gab es schon Putschgerüchte gegen Gorbatschow. Diese Angaben hat Gorbatschow auch in seinem Buch "Der Staatsstreich" erschienen im Bertelsmann Verlag, München, aus dem Jahre 1991 gemacht. Was überraschend für Gorbatschow war, war nicht so sehr der Umstand, dass ein Putsch stattfinden werde sondern wer sich letztlich an dem Putsch beteiligen würde, nämlich fast alle Mitglieder seiner der Regierung.
>Warum fand der Putsch gerade im August statt?
>Auch diese Frage ist nicht schwer zu beantworten. Gorbatschow wollte am 20. August 1991 den neuen Unionsvertrag mit den ehemaligen Sowjetrepubliken den er am 23. Juli 1991 ausgehandelt hat und durch den viele Kompetenzen der Zentralregierung an den einzelnen Republiken übertragen werden sollte und die Zentralgewalt in Moskau geschwächt hätte, unterschreiben. Dieser neue Unionsvertrag hätte aber das Ende der UdSSR eingeläutet was die Putschisten ja verhindern wollten. D.h. die Putschisten hatten bis 18. August Zeit Gorbatschow zu überreden und mussten bis spätestens 19. August gegen Gorbatschow putschen um den neuen Unionsvertrag zu vehindern.
>Bereits am 8. Dezember 1990 rief KGB-Vorsitzender Krjutschkow, der damals seit 2 Jahren KGB Chef war, seinen früheren Stabschef, Wjatscheslaw Schischin, und Alexei Jegorow von der Gegenspionage in sein Büro in der KGB Zentrale in der Lubjanka, um sie mit einer Studie zu beauftragen, die Auskunft darüber geben sollte, welche Maßnahmen notwendig wären, um das Land nach der Verhängung des Ausnahmezustandes zu "stabilisieren", d.h. welche aktiven und anderen Maßnahmen getroffen werden müßten, um die Einparteienherrschaft der KPdSU und den zentralistischen Sowjetstaat zu erhalten. In den nächsten 8 Monaten versuchte Krjutschkow wiederholt ohne Erfolg, Gorbatschows Zustimmung zur Verhängung des Ausnahmezustandes und zur "Stabilisierung" der Sowjetunion zu bekommen. Mit der Einigung über den neuen Unionsvertrag der ehemaligen Sowjetrepubliken am 23. Juli 1991, durch den viele Kompetenzen der Zentralregierung den einzelnen Republiken übertragen werden sollten, war dann für KGB-Chef Krjutschkow ihn und seine Mitverschwörer die Grenze des Zumutbaren überschritten.
>2.) Was war das Ziel der City of London?
>Das Ziel der City of London war es die Sowjetunion von innen her schwächen und letzlich zu zerschlagen.
>Im Februar 1991 veröffentlichten Krjutschkows Stellvertreter Viktor Gruschko und danach auch der neue Ministerpräsident Valentin Pawlow einen Geheimplan westlicher Banken (aus London und New York) zur Schwächung des Rubels. Dieser Plan war nur Teil eines umfassenderen Plan der City of London unter der Führung der USA mit dem Ziel die Sowjetunion zu untergraben. In einer Rede, die der Leiter der KGB-Abteilung für Berichte und Einschätzungen, Nikolai Leonow, der vorher stellvertretender Leiter der Ersten Hauptverwaltung mit Zuständigkeit für Nord- und Südamerika gewesen war, im April 1991 hielt wurde das Ziel dieses Planes wie folgt erklärt, nämlich "die Sowjetunion als einheitlichen Staat zu eliminieren".
>KGB-Chef Krjutschkow versuchte Gorbatschow mehrfach darüber zu informieren nur Gorbatschow wollte davon aber nichts hören. KGB-Chef Krjutschkow schreibt:
>"Der KGB hat die Führung des Landes rechtzeitig im einzelnen darüber informiert. Wir wollen keine Wiederholung der tragischen Situation vor dem Großen Vaterländischen Krieg gegen Deutschland, als der sowjetische Nachrichtendienst vor dem unmittelbar bevorstehenden Angriff Nazideutschlands warnte, aber Stalin diese Information als falsch oder sogar provokativ zurückwies. Sie wissen, was dieser Fehler uns gekostet hat."
>Es wurden noch weitere Sabotageversuche der Illuminaten auf das sowjetischen System vom KGB aufgedeckt, aber leider von Gorbatschow ignoriert, der vermutlich mit dem Illuminatennetzwerk aus der City of London zusammenarbeite.
>Die USA und ihre Verbündeten aus der Hochfinanz wurden beschuldigt, sowjetische Getreideimporte zu infizieren, Versuche zu Destabilisierung des russischen Rubels zu unternehmen, die Auflösung der Sowjetunion zu planen und zu betreiben und Agenten für die Sabotage von Wirtschaft, Verwaltung und wissenschaftlicher Forschung auszubilden. Einen weiteren Beleg für amerikanische Aktivitäten gegen die Sowjetunion lieferte Krjutschkow, als er am 17. Juni 1991 in einer geschlossenen Sitzung des Obersten Sowjets, seinen bislang streng geheimen Bericht vom Jänner 1977 "Über CIA-Pläne, unter Sowjetbürgern Agenten zu rekrutieren" verlas. Der darin umrissene Gesamtplan der CIA, behauptete er, sei immer noch in Kraft. Er informierte Gorbatschow feierlich, daß der wichtigste CIA-Agent sei sein eigener Berater Alexander Jakowlew war, der rekrutiert worden sei, als er vor über 30 Jahren als Austauschstudent an der Columbia-Universität in New York studiert hatte.
>Dieser Alexander Jakowlew war dann auch für die Privatisierung der sowjetischen Staatsbetriebe, Ölfirmen und Banken zuständig. Es war Jakowlew der massivst mitgeholfen hat große Teile der Sowjetwirtschaft an die Oligarchen wie Beresovski, Chodorkowski, Gusinski, Abrahmovitch etc. zu verscherbeln. Diese Oligarchen fungierten zum größten Teil als "Agenten" & "Strohmänner" für die internationale Hochfinanz, die als Aufkäufer von Sowjetbetrieben nicht direkt in Erscheinung treten konnte.
>Seltsamerweise ist dieser Alexander Jakowlew nur 3 Tage VOR dem Putsch aus der kommunistischen Partei ausgetreten, so als ob er gewußt haben muss, dass ein Putsch gegen Gorbatschow stattfindet und er sich rechtzeitig auf die Seite der Sieger, nämlich zu Jelzin, der nach dem gescheiterten Putsch sofort die kommunistische Partei verbieten lies, schlagen wollte.
>Zu Krjutschkow Bedauern nahm Gorbatschow diese Warnungen nicht ernst. Für Krjutschkow war damit klar, daß der Generalsekretär, nachdem er schon den Zusammenbruch des Sowjetblocks hingenommen hatte, jetzt nur noch den Zerfall der Sowjetunion verwaltete und damit Totengräber der bestehenden Ordnung wurde. Damit wurde Krjutschkow zum Hauptfeind Gorbatschows und einer der Hauptdrahtzieher des Putsches im August 1991.
>Das Ziel der Putschisten war es von Gorbatschow die Ausrufung des Staatsnotstandes zu erreichen um den Zusammenbruch und die Auflösung der UdSSR zu verhindern. Der KGB-Chef Vladimir Krjutschkow hatte schon mehrmals mit Gorbatschow über das Thema Ausrufung des Notstandes gesprochen, doch Gorbatschow wollte davon nichts wissen.
>KGB-Chef Krjutschkow und seine Kollegen, also die Elite der UdSSR, wollten Gorbatschow absetzen, da er aus ihrer Sicht mit seinen Reformen zu weit ging und die UdSSR zerstörte.
>Aus ihrer Sicht hatten die Putschisten recht. Die Reformvorgaben für Gorbatschows Perestroika und Glasnost kamen auch nicht aus Moskau oder vom KGB sondern aus dem Ausland.
>Am 18. August unternahmen die Putschisten einen letzten Versuch Gorbatschow zu überreden, den Ausnahmezustand zu erklären. Nachdem dieser Versuch fehlgeschlagen war, schnitten sie Gorbatschows Kommunikationsverbindungen zur Außenwelt ab und stellten Gorbatschow und seine Familie in Foros unter Hausarrest. Am nächsten Tag wurde in den sowjetischen Medien das Gerücht verbreitet, daß Gorbatschow gesundheitlich nicht in der Lage sei, seiner Amtspflicht nachzukommen. Vizepräsident Gennadi Janajew, der nur eine Gallionsfigur war, habe an der Spitze eines achtzehnköpfigen staatlichen Notstandskomitees als amtierender Staatschef die Regierungsgeschäfte übernommen. Der Putsch ist letztendlich gescheitert
>Diese internationale Hochfinanz die in der City of London und New York angesiedelt ist war es auch die Anfang der 80er Jahre Gorbatschow überhaupt erst zu den Reformen "Glasnost" & "Perestroika" überredet hat. Der "Insider" Malachi Martin schreibt in seinem Buch "Der letzte Papst" in den Kapiteln XXX und XXXI, daß die Hauptbefürworter von Gorbatschows Glastnost/Perestroika nicht innerhalb der UdSSR zu suchen waren sondern im Westen, und hier v.a. die internationale Hochfinanz und nur in geringerem Maße von Staatspolitikern aus westlichen Ländern. Das Buch "Der letzte Papst" beschreibt ja auch sehr gut gewisse Aspekte der neuen Weltordnung und wurde in diesem Forum schon mehrfach (auch von KLL) erwähnt.
>Malachi Martin war ja auch nicht irgendein verrückter katholischer Priester oder irgendein ein Science Fiction Autor sondern Privatsekretär von Kardinal Bea! Kardinal Bea nahm ja auch an der Geheimkonferenz des Vatikans im Zusammenhang mit dem 3. Fatimageheimnis teil und war sehr bestürzt und enttäuscht, daß Papst Johannes XXIII. nicht den Mut hatte das 3. Geiheimnis von Fatima schon im Jahre 1960 zu veröffentlichen. Malachi Martin ist also ein "Insider" und die Bücher die er schreibt sind sehr bedeutend.
>Ich bitte deshalb meine Angaben in diesem Posting NICHT GERING zu schätzen sondern sehr ERNST zu nehmen.
>Diese Hochfinanz war es auch die dann Jelzin förderte und Gorbatschow fallen liess als sie erkennen mußte, dass Gorbatschow die UdSSR erhalten wollte, was die City of London aber nicht wollte. Deshalb wurde Jelzin gefördert und Gorbatschow fallen gelassen.
>Im Jänner 1990 wurde Gorbatschow noch vom Magazin Time zum "Mann des Jahrzehnts" gekürt. Gleichzeitig wurde bereits Boris Jelzin, der als "Liebling des Westens" galt, vom Illuminatennetzwerk aus der City of London protegiert und Schritt für Schritt als Gegenkandidat und Nachfolger Gorbatschows aufgebaut.
>Jelzin wurde im Jahre 1990 zum russischen Präsidenten gewählt wird. Er kritisiert den sowjetischen Staatschef Gorbatschow von Anfang an, dem er vorwarf, die Reformen nicht entschieden genug (so wie es die Illuminaten wollten aber Gorbatschow nicht umsetzte) vorangetrieben zu haben.
>Als im Juli 1990 Boris Jelzin, der "Liebling des Westens" (oder besser gesagt des Illuminatennetzwerkes), und mit ihm die in der "Demokratische Plattform" angehörenden Delegierten in einem spektakulären Schritt ihren Austritt aus der KPdSU erklärten, wurde sehr deutlich, daß die Vollmachten des inzwischen zum Staatspräsidenten gewählten Michail Gorbatschow längst nicht mehr ausreichten, um die Einheit von Partei und Staat zu gewährleisten und sich daraus die Gefahr ergab, dass sich die UdSSR auflösen könnte.
>Während des Putsches profilierte sich v.a. Boris Jelzin vor den Augen der Weltöffentlichkeit, der im Juni 1991 zum Präsidenten der Russischen Föderation gewählt wurde, als entschiedener Verteidiger von Freiheit und Demokratie.
>Das Ziel des Illuminatennetzwerkes aus der City of London war es Gorbatschow durch die Putschisten aus dem Weg räumen zu lassen, damit er durch Boris Jelzin, der in erster Linie an Rußland interessiert war und der die UdSSR liquidiert sehen wollte (was auch die Illuminaten wollten), ersetzt wurde.
>Dies geschah dann ja auch in weiterer Folge. Die Putschisten in Moskau erfüllten also nur die Dreckarbeit für die Illuminten und haben es gar nicht gemerkt! Die Putschisten wollten die UdSSR erhalten (deshalb wollten sie von Gorbatschow ja, dass er den Notstand ausrief), die Illuminaten aber nicht! Nachdem die Putschisten scheiterten war das Ende der UdSSR endgültig besiegelt. Die Putschisten die sich für die Erhaltung der UdSSR eingesetzt hatten waren gescheitert und der Zerfall der UdSSR war nicht mehr aufzuhalten, da sich die Putschisten durch ihr Scheitern diskreditiert haben.
>Findet es hier im Forum niemand seltsam, dass der Putsch gegen Gorbatschow zwar gescheitert ist, aber Gorbatschow selbst kurz darauf zurücktreten mußte und durch Jelzin ersetzt wurde? Wie ist das zu erklären?
>Obwohl Gorbatschow den Putschversuch überlebt hat und damit weiterhin Präsident hätte bleiben können fing der russ. Präsident Jelzin der durch den Putsch zu einem Volkshelden wurde, was kein Zufall war sondern von den Illuminaten voll beabsichtigt, an Gorbatschow massiv zu kristisieeren und die KPdSU auf russ. Territorium zu verbieten. Am 26. August 1991 musste Gorbatschow von seiner Funktion als Generalsekrätär der KPdSU zurücktreten. Am 25. Dezember 1991 sogar als Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
>In der Ära unter Boris Jelzin erlangten die russ. Oligarchen, die mehrheitlich eben "Agenten" und "Stohmänner" der City of London waren, ihre größte Macht.
>Soviel zu den Hintergründen über Moskau Putsch vom Augsut 1991.
>Gruß
>warlord