Re: Dein Geld für Bedürftige. @ Guerrero

Geschrieben von detlef am 07. August 2004 07:33:01:

Als Antwort auf: Re: Dein Geld für Bedürftige. @ Guerrero geschrieben von Apollo am 07. August 2004 06:25:25:

>>>PS : Warst DU mal arbeitslos ?
>>ungefragt, ich war schon in den verschiedensten laendern arbeitslos. aber immer nur bis zu dem zeitpunkt, wo ich mich aktiv um "notfalls irgendeine" arbeitsstelle bemueht hatte.
>---> Ja ! Antwort auf dutzende - a k t i v e Bewerbungen, auch "notfalls irgendeine"" Stelle ( viel geringerer Lohn )

warum betonst du aktiv? was waere denn eine passive bewerbung?
versteht sich doch von selbst, dass man sich nur aktiv bewerben kann.

>in Kauf nehmend w o l l e n d: ..." Zu a l t , Ü B E Rqualifiziert.." ( Die Firmen haben nähmlich Angst, solltest Du was geeigneteres finden..wieder abspringst )

versuch's doch mal als schuhputzer. (das soll jetzt kein witz sein)
ich hab '68 auf einmal in douala in westafrika gehockt, ohne job. da hab ich eben fuer dicke neger den schuputzer gemacht. das fanden die echt geil!
die einnahmen waren besser als man denkt. hat mich ueber wasser gehalten, bis mich ein schiff in weniger rassistische gefilde mitnahm.

>>>Weisst Du was das für ein verdammt, besch*****s Gefühl das ist ???
>>falls du die hillosigkeit meinst, die ueberall anklingt, nein.
>---> Falls Du den F r u s t meinst, der sich bei einem langsam aber sicher breitmacht , ja .

zum frust gehoert das bewusstsein, fremdbestimmt zu sein...

>Am Anfang, denkt man..Okay, Pech gehabt - hats Dich halt auch mal erwischt.
>Aber Du W I L L S T ja arbeiten..Dann treffen die ersten Absagen rein.
>Trotzdem, Kopf hoch und vorallem optimistisch bleiben. Ist ja erst der Anfang.
>Die Absagen werden mehr, mit zunehmend gleich lautender Begründung ( siehe oben ). Dir dämmert es langsam, dass es eben doch nicht so einfach ist..wie anfangs noch geglaubt. Und das Du nicht der einzige bist...der sucht, und der arbeiten W I L L ! Da gibt es hunderttausende, Millionen..

komisch, wenn die deutschstaemmigen von hier finanziell nicht mehr klarkommen, fahren die nach deutschland, suchen sich arbeit, malochen ein paar jahre, und kommen mit einem kleinen polster zurueck.
ich hab zur zeit einen neffen(pflegesohn) und einen schwager, beide mit familie in deutschland. die maenner arbeiten beide als hilfsdachdecker, die frauen putzen klos. und ein paar nachbarn sind da auch.
da haben alle arbeit. wenn die nach deutschland kommen, richten die sich vom sperrmuell ein, und dann gehts los auf arbeitssuche...
die waschen sich hinter den ohren, und gehen von firma zu firma. ich weiss von keinem, der laenger als zwei monate gebraucht hat.

heisser tipp: tu was! egal was, aber lass dich nicht schubsen, dann hast du auch keinen frust. (geh irgendeine scheisse arbeiten, verklopp einen beamten, ganz egal... bloss sieh dich selbst nicht als opfer anderer, oder der umstaende...
in wirklichkeit, gibt es auf der ganzen welt nur einen einzigen, der verpflichtet ist, dir zu helfen: du selbst! hoer auf zu jammern, tu was!

gruss,detlef
ps: wenn dich das stoert, dann eben ohne cowboy.


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