RFID ohne Chip

Geschrieben von Optimist am 19. Juli 2004 13:55:53:

Als Antwort auf: NACHRICHTEN-Montag-19.Juli.2004 (o.T.) geschrieben von H.Joerg H. am 19. Juli 2004 00:54:55:

Hallo,

http://www.silicon.de/cpo/ts-storenet/detail.php?nr=15528

hier ein Ausschnitt aus dem Artikel :

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Das CL-ID-Center soll RFID-Anwendungen fördern, wie sie das israelische Start-up CrossID entwickelt hat. Die Israelis betten chemische Nanoteilchen in Papier ein oder bedrucken Papier mit den Teilchen. Die Teilchen sind unterschiedlich magnetisch geladen und werden von einem Lesegerät mit elektromagnetischen Wellen bestrahlt. Dabei beginnen sie zu schwingen und jedes Teilchen sondert ein eigenes Signal ab. Das Lesegerät fängt die Signale auf und rechnet sie in eine Binärziffer um.
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Inkode steckt winzige Aluminium-Fasern in Papier oder Kunststoff. "Je nach Lage und Größe der Fasern entsteht dabei ein einzigartiges Muster", so Mayer. Ein Lesegerät bestrahlt die Fasern und rechnet die reflektierten Signale in ein ASCII-Format um.

"Für die Lösung gibt es jede Menge Einsatzmöglichkeiten, etwa bei der Kennzeichnung von Eintrittskarten, von Ausweisen oder von Verpackungen", meinte Mayer. Die Technik könne genutzt werden, wenn es um eine Ja/Nein-Abfrage oder um die Abfrage einer ID gehe. Die Faser-Muster seien nur auslesbar und nicht beschreibbar. "Wir können aber Einsen und Nullen so darstellen, wie es verlangt wird", sagte Mayer.

Die Signale werden erst in einer angeschlossenen Datenbank zu Informationen. "Deshalb müssen die Daten nur in der Datenbank geschützt werden", so Mayer. Es gebe keinen Chip, der von Unbefugten ausgelesen werden könne.
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Ganz ohne Chip ist das Chipthema eigentlich viel schwieriger als mit Chip. Vermutlich wird es in dieser Weise mal Standard werden, ein paar aufgedruckte Nanoteilchen werden ausreichen.


Beste Grüße --Optimist



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