Kein Argument gegen den ausgefallenen Krieg 1999

Geschrieben von Elias Erdmann am 15. Juli 2004 19:52:41:

Als Antwort auf: Ein Argument gegen den ausgefallenen Krieg 1999 geschrieben von Taurec am 14. Juli 2004 15:46:37:

Hallo Taurec,

das Problem entsteht nur, weil viele unterschiedliche Motiv-Gruppen in einen Topf geworfen werden, die nicht in einen Topf gehören. Bei den üblichen Prophezeiungsbuch-Szenarien werden all diese Motive zu einem fiktiven Gesamt-Ablauf verknüpft, wobei nicht berücksichtigt wird, dass manche Motive in einem anderen Kontext zu interpretieren sind.

So entstehen falsche „Kupplungsstücke“ für das Puzzle der visionären Motive. Und durch die falschen Kupplungsstücke entsteht ein falsches Gesamtszenario.

Du hast einen Schnitt gemacht zwischen zwei Motiv-Gruppen:

- von Menschen verursachte Probleme
- Naturkatastrophen

Aber so wie Du den Schnitt gezogen hast, ist er zufällig fast identisch mit einer anderen Aufteilung

- potentielle und ausgefallene Szenarien
- missverstandene Offenbarungen

Dass manche potentielle Szenarien ausgefallen sind, das hat fast keinen Bezug zu den „missverstandenen Offenbarungen“.

Dass manche potentielle Szenarien ausgefallen sind, das bedeutet übrigens nicht das „alle“ potentiellen Gefahren ausgefallen sind. Vielleicht gibt es sogar potentielle Gefahren, für die es bislang noch gar keine Prophezeiung gibt.

Und dass mache Motive in die Gruppe der missverstandenen Offenbarungen gehören, das bedeutet nicht, das „alle“ Motive in diese Gruppe gehören.

Beides möchte ich deutlich betonen, weil mir diese beiden Unterstellungen immer wieder gemacht werden.

Die geistige Welt teilt uns sehr viel mehr mit als nur die Zukunft. Sie offenbart uns auch Vergangenes und Geistiges. Sie zeigt uns in symbolischen Bilder unsere geistige Heimat und auch die Gründe für unser Hiersein. Sie erklärt uns den Sinn der heiligen Schriften. Und wir sehen auch in bildhaften Motiven die nächsten Schritte unserer spirituellen Entwicklung.

Diese „nächsten Schritte“ sind tatsächlich Entwicklungen die für einen selbst „bald“ stattfinden, auch wenn in der äußeren Welt scheinbar nichts passiert.

Da sich das Geistige auch in irdischen Bildern offenbart, kann man es nur schwer unterscheiden von den tatsächlich irdischen Dingen und Abläufen. Wenn man gelernt hat, ein Motiv als Zukunftsvision zu interpretieren, ist man natürlich verführt, diesen Ansatz auch auf die anderen Motive anzuwenden. Und dadurch werden die beiden Dinge immer wieder vermengt.

Die beiden Motivgruppen kann man erst dann auseinander halten, wenn man die Grundelemente der geistigen Botschaften so genau kennt, dass man sie in den unterschiedlichen Visionen ganz spontan wiedererkennen kann.

Das ist so ähnlich, also ob jemand von einem Zoo-Besuch erzählt und dabei einfließen lässt, dass ihm jemanden „einen Bären aufgebunden“ hat. Wenn man dieses Redewendung kennt, wird man sie sofort wiedererkennen. Andernfalls käme man vielleicht auf die Idee, diesen Bären irgendwie im Zusammenhang mit dem Zoobesuch als echtes Tier zu interpretieren.

So wie in diesem Beispiel der Bär mit dem Zoo vermischt ist, so ist in den Visionen Irdisches und Symbolisches vermischt. So wie man in diesen Beispiel die Redewendung wiedererkennen kann, wenn man sie kennt, so kann man auch in den Visionen die symbolischen Motive wiedererkennen, wenn man sie kennt.

Natürlich kann man sich täuschen. Natürlich kann es sein, dass jemand im Zoo tatsächlich einen echten Bären aufgebunden bekam, aber das ist halt ziemlich unwahrscheinlich.

Viele der scheinbaren „Naturkatastrophen“ gehören zu der Gruppe der verbildlichten Offenbarungen. Das Äußere und Irdische wird verwendet, um innere und geistige Dinge zu umschreiben.

Ich habe den „inneren Sternenfall“ erlebt, auch den „inneren Polsprung“ und kenne auch die Flut und die „Drei finsteren Tage“ aus eigener Erfahrung – immer jeweils als „inneren bzw. geistigen Prozess“. Ich weiß auch, wie es ist, wenn Atlantis wieder IN EINEM aus den Fluten auftaucht. Dadurch kann ich diese Motive wiedererkennen.

Die „drei finsteren Tage“ bezeichnen den Zustand der „geistigen Nacht“.
Der „innere Sternenfall“ durchbricht die Finsternis dieser „Nacht“ durch einen gewaltigen Schub an Inspiration.
Der „innere Posprung“ zeigt uns die Perspektive, wie man sie von der anderen Welt aus sieht. Die Welt steht sprichwörtlich auf dem Kopf.

Die Flut ist eine „höhere Ebene“ des Seins. Sie trennt unsere Welt von einer noch höheren.
Diese „höhere“ Welt ist in den „Fluten“ versunken

Höhere geistige Welt.
Flut = Wasser
Unsere materielle Welt

Wir können es als inneren Prozess erleben, dass die geistige Welt wieder aus den Fluten auftaucht.

Die Sache mit dem Aufreißen des Feuergürtel kenne ich leider nur aus einem einzigen Bild. Das heutige „heute-Filmchen“ (von der Nachrichtensendung) mit der strahlenden Erde erinnert mich übrigens sehr stark an dieses Bild. Aber während beim heute-Filmchen das Licht aus allen Meeren kommt, sah ich es nur an den Grenzen der Kontinentalplatten. Ich vermute, dass es etwas mit einer Abstrahlung der Erde zu tun hat, die an den Rissen hervortritt. Aber was sicheres kann ich dazu nicht sagen. Ich weiß nicht, was da konkret abstrahlt.

Übrigens: zwischen dem Zeitpunkt, wo ich das Bild sah und dem Termin wo das ZDF das Filmchen einführte, lagen nur wenige Wochen. Kann es vielleicht sein, dass viele Menschen dieses Bild sahen und ein Künstler das umgesetzt hat, was viele andere auch gesehen haben?

Das Erdbeben in Kalifornien würde ich nicht in diesem Kontext interpretieren, sondern das ist eine ganz reale Gefahr. Es stellt sich nur die Frage, wie weit sehr langfristige geologische Entwicklungen eventuell in den Visionen verkürzt dargestellt werden.

Übrigens: Ich sah mal als Kind eine Landkarte, wo Geologen hochgerechnet hatten, wie die Welt in Millionen Jahren aussehen wird. Kalifornien war dabei eine Insel im Pazifik. Ich blickte auf das Bild und es durchfuhr mich eine ganz starke Emotion, die ich rational nicht verstand. Ich wusste ganz sicher, dass ich diese Welt noch erleben würde ,aber ich verstand damals diese Emotion nicht, denn ich war mir schon darüber im Klaren, dass ich nicht so alt werde.

Später interpretierte ich dieses Bild und die damit verbundene Emotion natürlich im Zusammenhang mit den Polsprung-Prophezeiungen. Inzwischen würde ich das anders interpretieren – als ein geistiger Prototyp unserer heutigen Erde, der möglicherweise auf der geistigen Ebene durchaus „erlebbar“ und „bewohnbar“ ist. (Geistiges Testwohnen in einer potentiellen Zukunft)

Ich weiß, dass ich niemanden von dieser Deutung überzeugen kann, der diesen inneren Prozess nicht selbst erlebt hat. Ich kann nur die Werkzeuge und Methoden anbieten, wie man diese inneren Prozesse erleben kann. Und ich kann andere für die Grundmotive sensibilisieren, damit sie die Motive erkennen, wenn sie ihnen begegnen.

Ich glaube, dass andere Menschen durchaus diese Erfahrungen in ähnlicher Weise erleben können, hauptsächlich deshalb, weil die Menschen, die diese Prozesse erlebt haben, immer wieder zu ähnlichen Methoden und Motiven griffen, um diese Erfahrungen zu umschreiben.

Sie benutzten immer wieder die gleiche Symbolsprache.

Viele Grüße

Elias



Antworten: