Re: Passagiere sahen zu: Jüdin in Pariser Zug terrorisiert

Geschrieben von Dunkelelbin am 11. Juli 2004 10:54:59:

Als Antwort auf: Passagiere sahen zu: Jüdin in Pariser Zug terrorisiert geschrieben von Napoleon am 11. Juli 2004 10:14:35:

Hallo,

wieder ein typischer Fall von Meinungsmache.
Da wird ein Vorfall durch die Presse gejagt um ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, verschwiegen wird allerdings wieviele Menschen angegriffen, ermordet werden, weil sie am falschen Platz zur falschen Zeit waren wie erst jüngts hier ein junger Mann mitten auf einer belebten Straße von 5 Türken, die er niemals zuvor gesehen hatte, gemeinschaftlich erstochen wurde weil er ihnen kein Feuer geben wollte.
Er verstarb noch an Ort und Stelle.

Als rechtsextremistische Straftaten werden Hakenkreuze und andere Symbole verfolgt.
Linksextreme Schmierereinen werden lediglich als Sachbeschädigung geahndet, wenn überhaupt und tauchen so in keiner Statistik auf.

Man liest nicht:* 5 Türken stachen Deutschen nieder.*
Oder: *Linksextremisten zerstörten Fensterscheiben und beschmierten Autos* wenn es sich nicht im Rahmen einer Autonomen Randalier-Demo ereignet.

Was ist mit der Gewalt an Kindern? Wo ist der öffentliche Aufschrei und die Empörung bei jährlich 16.000 Anzeigen allein in Deutschland??? Das sind 44 Fälle pro Tag!

Mit *Satan* hat das nichts zu tun, das können die Menschen ganz alleine. Aber es ist natürlich einfacher für das eigene Gewissen, einen Buhmann zu haben, der die Schuld trägt und seine Hände in Unschuld waschen kann,- frei nach dem Motto: *das ist ja der Satan, was betrifft es mich *.
Genau durch dieses Abgeben der Verantwortung aber ermöglichen wir alle erst dieses Verhalten.

Hier noch der Artikel, den ich nicht verlinken kann, da er bereits archiviert ist.

Grüße
Dunkelelbin*

Montag, 29. März 2004
15.000 bis 16.000 Anzeigen
Sexuelle Übergriffe auf Kinder

In Deutschland werden jährlich rund 15.000 bis 16.000 sexuelle Übergriffe auf Kinder angezeigt. Das berichtet der Deutsche Kinderschutzbund. "Die Dunkelziffer liegt aber schätzungsweise bei dem Zehnfachen", sagt die Geschäftsführerin des Landesverbandes Berlin, Sabine Walther.

Der Fall des Berliner Polizisten, der sein 16 Monate altes Pflegekind sexuell missbraucht haben soll, sei leider kein Einzelfall. 80 bis 90 Prozent aller sexuellen Übergriffe würden von Verwandten oder dem Sporttrainer verübt. Meistens geschehe der Missbrauch, ohne dass die Familie etwas mitbekomme, meinte Walther.

"Sexualstraftäter gehen gezielt vor und warten, bis sie unbeobachtet sind." Dennoch gebe es auch Fälle, in denen Familienangehörige die sexuellen Übergriffe ahnen, dies aber verdrängen. "Aktives Mitmachen gibt es eher im Feld der kommerziellen Kinderpornografie."

Laut Walther zeigen Statistiken der angezeigten Taten, dass Mädchen im Vergleich zu Jungen mehr als drei Mal so oft Opfer sexueller Übergriffe werden. Als Verdächtige treten Männer fast 30 Mal häufiger in Erscheinung als Frauen. Nach Überzeugung von Walther geht es den meisten Tätern - insbesondere bei Übergriffen auf ganz kleine Kinder - vor allem darum, ein Machtgefühl auszuleben. "Da geht es nicht vorrangig darum, ihre sexuelle Lust zu befriedigen."

Sie appellierte an alle Eltern, ihre Kinder zu selbstbewussten Menschen zu erziehen, die auch Nein-Sagen dürfen und lernen, dass sie über ihren Körper bestimmen können. "Sie müssen auch den Kuss der Tante abwehren dürfen, wenn sie ihn nicht wollen ", sagte Walther. Grundsätzlich seien geborgene und geliebte Kinder besser geschützt vor Übergriffen durch engste Vertrauenspersonen. "Emotional vernachlässigte Kinder sind für diese Täter oft ein leichtes Opfer."


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