Re: Melachias, Wunschdenken und Pseudo-Christentum

Geschrieben von BBouvier am 09. Juli 2004 23:26:25:

Als Antwort auf: Melachias, Wunschdenken und Pseudo-Christentum geschrieben von Elias Erdmann am 09. Juli 2004 22:02:57:

>Hallo Leute
>Hier sehe ich mehrer Effekte:
>Zunächst einmal gibt es Hinweise, dass Papstprophezeiung des Melachias eine Fälschung ist, die gemacht wurde, um eine Papstwahl zu beeinflussen.
>Dann halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass bei manchen Prophezeiungen, die von einem Erstarken der römischen Kirche sprechen, in erster Linie der Wunsch der Vater des Gedanken ist. Viele Konservative träumen von einer „guten alten Zeit“ und sehnen sich regelrecht eine „starke Hand“ herbei, die mal so richtig für Ordnung sorgt.
>Ein weiterer Aspekt, der in diesem Zusammenhang auch noch betrachtet werden sollte, das ist die Unterscheidung zwischen dem heutigen Kirchenglauben und dem Christentum. Eine Erneuerung des Christentums bedeutet wohl kaum, dass wir zum traditionellen Kirchenglauben zurück kehren. Es gibt ganz sicher einige Entwicklungen der letzten 2000 Jahre, die einer Korrektur bedürfen.
>In diesem Sinne muss der Anti-Christ auch nicht notwendigerweise jemand sein, der GEGEN die Kirche kämpft. Vielleicht gibt es ja auch in der Kirche Kräfte, denen es mehr um die Macht als um das Christentum geht (um es mal ganz vorsichtig auszudrücken).
>Viele Grüße
>Elias

Hallo, Elias!

Durchaus durchdenkenswert.
Wirklich!


Kleiner Nachtrag:
Die Malachiassache wurde so gegen 1650 oder so
(zu bequem, genaues Datum rauszusuchen)
geschrieben und "rückdatiert"
auf einen gewissen "Malachias" von Anno Tobak.
Manche Schlagworte nach! 1650 sind aber durchaus recht
treffend und wohl ausserhalb "Statistik".

Herzlich,
BB




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