Re: Off-Topic: Pranaernährung

Geschrieben von Wizard am 20. Juni 2004 04:09:13:

Als Antwort auf: Re: Off-Topic: Pranaernährung geschrieben von Bonnie am 16. Juni 2004 22:37:45:

Hallo Bonnie,

ich lass das Prana jetzt mal außen vor.

Ich halte da persönlich nämlich gar nichts von. Das muss nicht zwangsläugig am Prana selber liegen, damit habe ich mich noch nicht intesiv befasst. Überall, wo jemand sich hinstellt und meint er / sie habe das Nonplusultra gefunden und versucht selbiges gegen Geld unter die Leute zu bringen, suche ich normalerweise schnell das weite.

>Möglicherweise gibt es Menschen, die einen so sparsamen Stoffwechsel haben (durch Wenigessen kann man das auch trainieren), daß sie tatsächlich mit sehr sehr wenig auskommen.

in dieser Weise funktioniert es allerdings recht gut. Man kann mit viel Übung tatsächlich mit sehr sehr wenig auskommen. Sogar mit sehr viel weniger, als so mancher Mediziner wahr haben will. Der Prozess dauert etwa zwei Jahre. Im ersten Jahr reduziert man schrittweise seine Nahrung bis zum absoluten Minimum, wobei man einmal im Monat eine regelrechte Fressorgie. Man sollte das immer an einem bestimten Tag machen, z. B. der 15te. Man sieht dann aus wie der Tod auf Urlaub, aber der Körper wird so gezwungen seinen Stoffwechsel umzustellen. Im zweiten Jahr lässt man die monatliche Fressorgie weg und erhöht dafür schrittweise die Nahrungszufuhr auf etwas mehr als das absolute Minimum. Man muss dabei allerdings aufpassen, da man sehr schnell wieder zu nimmt. Am Ende des zweiten Jahres sollte man die Nahrungszufuhr so eingependelt haben, dass man sein Idealgewicht hällt.

Vorteil:
Man kommt mit sehr wenig Nahrung aus und kann auch mal ohne Probleme längere Zeit darauf verzichten. Eine kleine Mahlzeit pro Tag reicht völlig. Als Survivalaspekt recht interessant. Man kann sich in Notzeiten Vollstopfen, wenn was greifbar ist und dann einige Tage davon zehren. Und da hier das Thema Stuhl auch grad auf dem Tisch lag, der Körper behält die Aufgenommene Nahrung und versucht auch noch den letzten Rest Energie herauszuquetschen, bis es Nachschub gibt.

Nachteil:
Während der Umstellung sieht man aus wie der Tod auf Urlaub. Einmal den Stoffwechsel umgestellt, lässt es sich nicht mehr ändern. Hinterher muss man höllisch aufpassen, dass man nicht Fett wird. Einmal beim Essen richtig hingelangt und man hat am nächsten Tag gleich mindestens zwei kg mehr auf der Waage, die man nur schwer wieder los wird. Man hat es nach jeder größeren Mahlzeit eilig aufs Klo zu kommen, weil der Körper den Rest vom letzten Essen los werden will um sich auf das neue Angebot zu stürzen.

MfG

Wizard


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