Re: Die Überwindung der Trennung

Geschrieben von HotelNoir am 17. Juni 2004 22:43:28:

Als Antwort auf: Die Überwindung der Trennung geschrieben von Elias Erdmann am 17. Juni 2004 19:36:32:

Hallo Elias,
ich sehe ich habe Dich missverstanden. Deinen Ausführungen stimme ich vollstens zu. :)
Viele Grüsse
HotelNoir

>Hallo HotelNoir
>>> Heute leben wir um Zustand der Getrenntheit.
>>> Es gibt eine geistige Welt des „Lichts“ und ein materielle Welt der „Dunkelheit“.
>> in der grundlegenden Frage, die Du hier ansprichst, habe ich den Eindruck,
>> Du bist immer noch von weltlich-kirchlichen Lehren geprägt. Diese Trennung gibt
>> es nicht. Geist und Materie sind dasselbe aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.
>> Viele Alchemisten warnen vor der Trennung, die Du hier vollziehst.
>Was Du hier anmerkst, ist genau das, was ich eine Zeile später selber schreibe:
>Diese Trennung ist überwunden (jedenfalls für den, der sie überwindet.)
>Deshalb verstehe ich Deinen Eindruck nicht so ganz. Auch weiter oben habe ich über eine „Zusammenlegung“ der Ebenen geschrieben und über eine Überwindung der Trennung:
>Das „Zusammenbrechen“ der Elemente bedeutet eine Überwindung dieser Trennung. Alle Ebenen fallen zusammen, so wie Abteilungen bei einer Umstrukturierung zusammen fallen. Sie werden vereinigt. Die Grenzen zwischen den Seinsbereichen werden durchlässig. Der „Vorhang“ ist zerrissen.
>Übrigens: Meine Homepage lief ursprünglich unter dem Titel:
>


> http://home.arcor.de/elias_erdmann/materie.gif
>

>
>Und das ist noch immer der Titel meiner Zusammenfassung:
>http://home.arcor.de/elias_erdmann/elias_erdmann.pdf
>Ich hoffe, dass ich damit Deinen Eindruck ausräumen konnte.
>Die Trennung von Geist und Materie gibt es aber trotzdem für den, der nicht in der Lage ist, das Geistige im Materiellen zu erkennen bzw. das Ewige im Vergänglichen. Und das trifft auf die meisten Menschen zu. Es wäre als falsch, die Trennung zu leugnen. Sie ist für viele Menschen sehr real.
>Du sprichst die Alchimisten an: Dort geht es um den Stein der Weisen, der Blei in Gold wandeln kann. Das ist auf der symbolischen Ebene genau jener Transformationsprozess, bei dem aus dem Unedlen das Edle wird.
>Es geht um Veredelung und Vergeistigung.
>Wenn man das Geistige im Materiellen erkennt, dann ist das genau so eine Transformation im Bewusstsein. Wer im Stofflichen das Göttliche erkennen kann, der kann auf symbolische Weise Blei in Gold wandeln.
>Das ist jedoch eine Fähigkeit, die sehr schnell missverstanden werden kann und dann als „Materialismus“ uminterpretiert wird.
>Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied:
>Der Materialist erkennt im Materiellen nur das Materielle und er strebt nach materiellen Dingen.
>Der Alchimist erkennt im Materiellen das Göttliche und er strebt nach dem Göttlichen.
>Während sich der Alchimist der Materie zuwendet, um das Göttliche zu erkennen, sucht der Asket das Göttliche, indem er sich vom materiellen Dingen abwendet.
>So steht der Alchimist zwischen dem Materialisten und dem Asketen.
>Die Transformation des Irdischen ist der schmale Mittelweg zwischen Weltverhaftung und Weltflucht.
>Viele Grüße
>Elias



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