Re: Der Antichrist masst sich an, Gott zu vertreten und verdrängt IHN damit
Geschrieben von Hubert am 07. Mai 2004 17:00:38:
Als Antwort auf: Re: Der Antichrist masst sich an, Gott zu vertreten und verdrängt IHN damit geschrieben von Ahlfi am 07. Mai 2004 11:43:23:
Hallo Ahlfi,
schön, daß wir uns zumindest hinsichtlich der Notwendigkeit des Betens einig sind. ;-))
Nachfolgende Nachricht empfinde ich als sehr lesenswert.
Ein schönes Wochenende wünscht Dir
Hubert
Kardinal Danneels: Depressive Gesellschaft braucht Gebet
LONDON, 29. April 2004 (ZENIT.org). - Das wichtigste Mittel gegen eine depressive und verzweifelte Gesellschaft ist das Gebet. Das erklärte Kardinal Godfried Danneels in einem Grußwort anlässlich des Starts einer neuen Initiative für Evangelisation, der „Catholic Agency to Support Evangelisation“ (CASE), die von den katholischen Bischöfen von England und Wales eingerichtet wurde.Nach Ansicht von Kardinal Danneels, Erzbischof von Malines-Brüssel, leben wir heute in einer Gesellschaft, „die das Vertrauen in sich selbst verloren hat. Sie schwebt hilflos wie ein Astronaut in seinem Raumschiff, der nach jedem festen Halt greift, den er finden kann. Die Schwerkraft, die aus den großen religiösen Idealen entsteht, ist in Europa verschwunden.
Wir haben zuerst versucht, diese mit anderen profanen Ideologien zu füllen: Marxismus, Liberalismus und Kapitalismus. Aber alle diese –ismen haben ihre Wirksamkeit verloren. Was bleibt ist die Frage, die jeder stellt: ‚Wie kann ich glücklich werden?’ Menschen suchen nach einem Anker und nach Sinn, aber es gibt kein großes und universales soziales oder religiöses Projekt mehr.“ Das führe dazu, dass die Menschheit „narzistisch und konsumistisch“ wird.
„Das Gebet ist ein Ausdruck der Dankbarkeit für alles, was hinter uns liegt, aber auch ein Erforschen der Versprechen, die noch erfüllt werden müssen. Kann es für eine Kultur (und eine Kirche) in depressiven Zeiten eine wirksamere Therapie als jene des Gebetes geben?“
Danneels sprach vom Martyrium als Ikone der Hoffnung. „Es gibt ‚schöne Zeugen’ – ihre Namen als ‚Märtyrer-Zeugen’ sagen alles – sie sind Ikonen der Hoffnung für Kirche und Gesellschaft. So lange sie hier sind, wird die Hoffnung niemals sterben.“
Die Rede des Kardinals stand unter dem Motto „Christus, Hoffnung für ein neues Jahrtausend“. Die neue Evangelisationsinitiative CASE wurde geschaffen, um Katholiken zu unterstützen und auszubilden, damit sie ihren Glauben mit anderen teilen und somit weiter verbreiten können. CASE wird Pfarren, Gemeinschaften, Schulen, Gruppen und Einzelpersonen für die Evangelisation ausbilden.
www.caseresources.org