Einladung: Forumstreffen an Pfingsten

Re: Ständiges Gekabbel

Geschrieben von Zwobbel am 07. Mai 2004 11:45:17:

Als Antwort auf: Re: Ständiges Gekabbel geschrieben von Ruhrgebietler am 07. Mai 2004 11:09:29:

>nun, die "Priesterbruderschaft Pius X" ist nicht hochproblematisch - sie ist konsequent! sie handelt so wie sie sagt. das ist stringent. sie ist mit dem Papst verbunden und erkennt ihn an.

Aber wie Du siehst wird sie ja auch zunehmend als innerkirchliches Problem gesehen.

Vorallem was den Ökumenismus und die scheinbare Anerkennung nicht katholischer "Wahrheiten" und Götzen ("Friedesgebet" mit Gefahr des Synkretismus) anbetrifft, ist die Kritik der FSSPX nötig. Ihre Form könnte manchmal brüderlicher sein. Sie sind innerhalb ihrer eigenen Reihen auch nicht ganz eins und manche sind sogar noch exkommuniziert.

>sie bleibt bei der vorkonziliaren Tradition und das wird im Vatikan nicht mehr abgelehnt! Auch in Sankt Peter wird die hlg. Messe wieder hin-&wieder im tridentinischen Ritus zelebriert! damit ist das hlg. Messopfer & die Opfermesse gesichert und im rahmen des Canon.

Je länger ich mich mit der Materie beschäftige komme ich zu dem Schluß:
Die Restitution des Abendlandes wird einhergehen mit der Restitution der Liturgie. Die Form der Feier des hl. Messopfers nach Pius V. wird oft römischer Ritus geannt (in erster Linie wegen des römischen Canon). Aber ich gehe weiter:
Es geht um den abendländischen Ritus. Das Abendland ist zu dem geworden, was es bis vor kurzem war, weil es durch die abendländische Liturgie innerlich geformt und seine Menschen davon geprägt wurden. Diese Liturgie ist weit älter als "nur" bis/seit Pius V. .


Antworten: