Also doch Herr Bush.......

[ Prophezeiungen & Aktuelles Weltgeschehen ]

Geschrieben von Space_Man am 02. Dezember 2001 20:27:51:

London (dpa) - Die USA arbeiten Zeitungsangaben an einem geheimen Plan zum Umsturz des irakischen Präsidenten Saddam Hussein. Der britische «Observer» berichtet, US-Präsident George W. Bush habe den Geheimdienst CIA und die Kommandeure der Streitkräfte angewiesen, einen Plan für Militäraktionen vorzulegen. Dabei solle die Bombardierung von Militäranlagen von der Unterstützung irakischer Oppositionsgruppen begleitet werden. Die Entsendung von Bodentruppen wird dem Bericht zufolge nicht ausgeschlossen.

Irak will Bush keine Gelegenheit für Militärschlag bieten
Kairo/Bagdad (dpa) - Kaum haben die USA in Afghanistan militärisch die Oberhand gewonnen, richtet die Regierung von Präsident George W. Bush ihren Blick auf mögliche weitere Kriegsschauplätze. Ungeachtet der Warnungen aus China, Europa und der arabischen Welt wird in Washington inzwischen ernsthaft über eine Ausweitung der Anti-Terror- Kampagne auf den Irak diskutiert.
(Anmerkung von Uwe: Ich kann mir vorstellen, dass dies der Auslöser für "bombige" Zeiten wäre)

Der irakische Präsident Saddam Hussein, der vor Terroristenführer Osama bin Laden lange Zeit die Rolle des US-Staatsfeindes Nummer Eins innehatte, schweigt dazu.

Politische Beobachter in Nahost glauben, dass Saddam sich trotz der vollmundigen Anti-Irak-Rhetorik aus Washington derzeit bewusst zurückhält, um den USA keinen Anlass für eine neue Militäraktion gegen sein Land zu bieten. Die anderen arabischen Regierungen, darunter auch US-Verbündete wie Ägypten, protestieren dafür umso lauter. Vor allem, weil die US-Regierung ihnen nach eigenen Angaben bisher auch nicht den geringsten Beweis für ein Beteiligung des Irak an der jüngsten Terrorwelle gegen die USA liefern konnte.
(Unser Terrorist Bush wird das schon so hinkriegen....den Beweis)

«Ich glaube nicht, dass es passieren wird, aber sollten die Amerikaner doch den Irak angreifen, dann würde dies überhaupt keinen Sinn machen und wäre nichts anderes als ein Dienst für Israel», sagte Syriens Außenminister Adnan Omran. Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, warnte: «Jeglicher Angriff auf ein arabisches Land führt zum Ende der arabischen Beteiligung an der Koalition gegen den Terrorismus.»

Die Bevölkerung in den USA scheint sich um die Meinung der Araber jedoch wenig zu scheren. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage im Auftrag der «Washington Post» und des Senders ABC sprachen sich 78 Prozent der Befragten für militärische Schritte zum Sturz von Saddam Hussein aus.

Der Irak bleibt unterdessen vorsichtig. Nach dem Motto «Keine Nachrichten sind die besten Nachrichten» schränkte Bagdad in den vergangenen Wochen die Erteilung von Visa für ausländische Journalisten ein. Auf die Verlängerung des UN-Embargos und des so genannten Öl-für-Nahrungsmittel-Programms reagierte der Irak an diesem Wochenende kühl und besonnen. Außenminister Nadschi Sabri erklärte am Samstag, sein Land akzeptiere die Verlängerung des humanitären Programms. ( Wie schlau von Hussein, er lässt den Wolf in die Falle tappen..)

Zu der gleichzeitig vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Verschärfung der Einfuhrbestimmungen für Güter, die im weitesten Sinne militärisch nutzbar sind, sagte er lediglich: «Die irakische Reigerung lehnt jetzt und in der Zukunft jeden Versuch ab, seine Handelsbeziehungen und sein Recht zu behindern, sich wissenschaftlich und wirtschaftlich weiter zu entwickeln.»

Vor einigen Monaten noch hatte sich Bagdad mit Händen und Füßen gegen jede Veränderung der Embargo regeln gewehrt. Dabei hatte die irakische Regierung auch versucht, Sicherheitsrat-Mitglieder mit Handels-Versprechen zur Unterstützung ihrer Position zu bringen.

Selbst die jüngsten verbalen Angriffe von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld gegen Saddam, quittierten die Iraker relativ gelassen. «Saddam wird sein Amt nicht aufgeben. Diese Führung hat dem Land in den letzten 30 Jahren gute Dienste geleistet», sagte der stellvertretende Ministerpräsident Tarik Asis. Rumsfeld hatte erklärt, das «Unterdrückungssystem im Irak» könne nicht verändert werden, solange Saddam Hussein Präsident sei.

Lediglich das von Saddam Husseins älterem Sohn Udai geleitete Staatsblatt «Babil» durfte an diesem Wochenende Häme und Grobheiten gegen die US-Regierung verbreiten. «Diese Drohungen kommen in einer Zeit, in der der idiotische Präsident (der USA) mit seinen Aktionen in Afghanistan und mit seiner Aggression gegen die Völker der Welt und an erster Stelle gegen den Irak nicht weiterkommt», schrieb die Zeitung am Samstag. (womit sein Sönchen wohl Recht hat)


Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,170732,00.html



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