Kundalini...die kosmische Schlange in uns.

[ Prophezeiungen & Aktuelles Weltgeschehen ]

Geschrieben von PAKU am 01. Dezember 2001 10:47:48:

Ein Auszug aus meinem Buch:
Jump out, der Springende Puntk der Genialität.


Kundalini

"Der Kuß auf den Hintern (rituelle Geste der Templer) habe dazu gedient, die Schlange Kundalini zu wecken, eine kosmische Kraft, die an der Wurzel des Rückgrates sitze, in den Geschlechtsdrüsen, und die, wenn sie einmal geweckt worden sei, die Zirbeldrüse erreiche...und da sollte sie dann in der Stirn ein drittes Auge öffnen, das Auge der direkten Sicht in Zeit und Raum." (Umberto Eco in Das Foucaultsche Pendel)

Pandit Gopi Krishna, indischer Meister, 1903 in Kashmir geboren, meditierte seit 1920 und erlebte 14 Jahre später im Jahre 1934, zu der Zeit war er Regierungs-beamter, das plötzliche Erwachen von Kundalini, der "wunderbarsten und gewal-tigsten Kraft im Menschen".
Von 1950, als er freiwilllig aus dem Dienst schied, bis 1966 beobachtete er seine innere Entwick-lung, hielt seine Beobachtungen in Büchern fest, zeugte drei Kin-der und schrieb spon-tane, inspirierte Verse, u. a. auch in Spra-chen, die er niemals zuvor gelernt hatte. 1967 gründete er mit Unter-stützung von Dr. Sinai Barba-ra R. Pleyer das "Research Center for Kun-da-lini, the Spiritual Energy in Man", in Nishat, Kashmir.
Gopi Krishna berichtet in seinem Buch "Kundalini - Die Er-weckung der geistigen Kraft im Menschen", von einem ganz besonderen Sprin-genden Punkt? während einer Meditations-übung:
"Plötzlich fühlte ich einen Strom flüssigen Lichtes, tosend wie ein Wasser--fall, durch meine Wirbelsäule in mein Gehirn ein-dringen... Ich fühlte wie der Punkt meines Bewusstseins, immer grö-ßer und weiter wurde und von Wellen des Lichts umgeben war... Gleichzeitig war ich bewusst und jedes Punktes gegen-wärtig, der sich ohne Begrenzung oder materie-l-les Hindernis gleichs-am in alle Richtungen ausbreitete. Ich war nicht mehr ich selbst. Es war vielmehr ein unermeßlich großer Bewusstseinskreis vorhan-den, in dem der Körper nur einen Punkt bildet, in Licht gebadet und in einen Zustand der Verzückung und Glückseeligkeit, der unmöglich zu beschreiben ist."
Ich kam 1977 das erste und einzige Mal mit Kundalini in Berührung. Und auch ich werde diesen Augenblick niemals vergessen. Es war im späten Frühjahr:
Zusammen mit einigen Freunden und Klas-sen-ka-meraden besuchten wir eine Einführungs-veranstaltung der indischen Anan-da Murti Bewe-gung. Die Veranstaltung fand im ersten Stockwerk eines he-run-tergekom-men-den Jugend-stil-Altbaus in der Nähe des Hambruger Heiligen-geistfeldes statt. Die Initiie-rungsräume lagen über einem vege-tarischen Restaurant.
Ein indischer Yogi, der Tantra-Yoga und -Medita-tion lehr-te, empfing mich in einem abgedunkelten, nach Räucherkerzen duften-den Raum. Er saß im Schneidersitz in der hinteren rechten Ecke, mit Tüchern behangen und strahlte eine ungeheure Ruhe und Kraft aus. Seine Augen leuchteten über-irdisch, sein Lächeln war von einem anderen Stern.
Er sprach mich auf Englisch an, bot mir einen Platz an und fragte dann leise nach meinen Namen. Nach einer kurzen, holprigen Konversation schaute er mir in die Augen und gab mir dann mein persönliches Mantra und meinen Konzentrations-Punkt?.
Das Mantra ist ein hilfrei-ches Wort bei der Versenkung in sich selbst. Es ist ein Wort ohne Sinn, es ist mehr Rhyt-mus als Bedeutung. Und es ist geheim.
Nachdem man einige Konzentrations-übungen mit verschlos-senen Au-gen absolviert hat und dabei sein Mantra innerlich aufsagt, stellt man sich vor, dass man nackt und allein auf einem Berg sitzt und den ganzen Plane-ten unter sich spüren kann und die Krümmung des Horizontes körperlich empfindet. Nach und nach zieht man sich nun aus seinem Körper zurück. Begin-nend mit den Füßen und Beinen bis schließ-lich bliebt nur noch der Kopf fühlbar übrig bleibt.
Der Rest des Körpers ist nicht mehr präsent, selbst der Versuch, einen kleinen Zeh zu bewegen, scheitert in diesem Moment. Es wird aber noch krasser.
Denn jetzt zieht man die Aufmerksamkeit in seinen Kopf zurück, und zwar an einen Punkt, der sich genau zwi-schen den Augen ungefähr 5 cm nach innen verlagert befindet. Die-ser Punkt wird fixiert, bis man leer ist (ich haben fertich!) , und dann folgt der Bewusst-seins-sprung vom Stirn-punkt hin zum persön-lichen Punkt?. Die Position dieses persönlichen Punktes? darf ich nicht verraten. Sie ist geheim.

Kommen wir zu meinen Kundalini-Erlebnis:
Zu jener Zeit wohn-te ich noch bei meinen Eltern in einem Einfami-lienhaus am Rande Hamburgs in Neuschön-ning-stedt. Ich be-such-te die vorletzte Klasse des Gymnasiums Klosterschule und stand im Begriff auszuziehen. Ich stand jeden Morgen zum Sonnen-auf-gang auf, macht meine Körper-übungen, die Asa-nas, unterzog mich dann einer ritue-llen Halb-waschung, die für Erfri-schung und Klarheit sorgte und begann dann meine ca. 20mi-nü-tige Medita-tion. So ging es schon gut zwei Monate, bis es zu jenem denkwürdigen Kunda-lini-Erlebnis kam:
Ich saß mit gekreuzten Beinen auf meinem Bett und war tief versun-ken in die Medi-tation. Mein Puls ging langsam, die Atmung war kaum sicht- oder spürbar und das Bewusstsein verströmte sich von meinem persön-lichen Punkt? aus in eine wachsende Leere ohne Wi-der-stände. Und dann passierte es:
Ganz unten in der Wirbelsäule, dort wo die sexuelle Energie sitzt, ent-stand ein mir unbekanntes Gefühl, es wurde warm, es kribbelte, mein Penis erigierte. Das Gefühl wurde stärker und strahlte inten-siv zu allen Seiten aus, ja, es durchdrang die Matratze. Dieses Ausstrahlen ist wie ein inne-res, schmeichelndes Licht, das zur gleichen Zeit unten an der Wirbel-säule und oben im Kopf leuch-tete. Und dann begann das warme, flirrende Leuchten die Wirbelsäule hochzu-stei-gen, so wie Was-ser in einer Säule hochsteigt!
Dieses Leuch-ten stieg zwanzig Zentimeter hoch und die Intensität erreichte die Stärke eines mittelschweren Erdbebens. Es war als würde komprimiertes Licht aus mir heraus-brechen, aber kein technisches Licht, sondern ein schnell schwin-gendes Leuch-ten von immenser Kraft und Energie, das einen innerlich zum Lachen brachte, das pure Freude und höchs-tes Glück bedeutete!
Ich habe es später einige Male als 10.000 simultane Orgas-men beschrieben. So ein Quatsch! Es läßt sich nicht beschreiben. Es ist wie eine Offenbarung, wie der plötzliche Eintritt in eine neue Dimen-sion. Es ist etwas vollkommen Neues und vorher nicht Vorstellbares! Wäre ich ein gläubiger Christ, würde ich sa-gen, ich habe Gott getrof-fen und zwar in mir und außer mir! Wenn es ein Göttliches gibt, dann war ich in diesen Momenten mit dem Göttlichen vereinigt. Oder wie der Autor Moritz Boerner es formuliert:
"Aber für mich ist Channeling etwas viel Größeres und Schöneres: Das Sich-Öffnen für die Weisheit des Unbewussten, die gleich-eitig die All-Weisheit ist... als psychischer Zustand er-möglicht es den direkten Zugang zur All-Weisheit, zum Leben, zur lebendigen Bewusstheit des Universums...alles ist in Ihnen, alles ist augenblicklich verfügbar"

Wer mehr lesen möchte...ich hab einen Link zum Buch gesetzt. Ich sehe diesen Beitrag nicht als Werbung fürs Buch, sondern als Beitrag zum laufenden Thema Schlange. Aber ich finde es legitim, trotzdem auf mein Buch zu verweisen.

PAKU


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