schaut euch mal die brennenden Strommasten an
Geschrieben von franz_liszt am 24. April 2004 17:24:07:
Als Antwort auf: Narichten 24.04.2004 (o.T.) geschrieben von Acedcool am 24. April 2004 04:46:56:
Hallo Foris,
kam mir irgendwie wie ein Zeichen vor, sah gut aus, in den ARD-Nachrichten.
Hier im Westen im Stadtzentrum war heute auch für 30 Minuten der Strom weg.
Gruß franz_liszt
Samstag 24. April 2004, 14:30 Uhr
Kettenreaktion - Nach missglückter Schornsteinsprengung und Stromausfall sinkt Feuerlöschboot
Hamburg (ddp-nrd). Die missglückte Sprengung eines Industrieschornsteins am Samstag in Hamburg hat eine regelrechte Kettenreaktion weiterer Zwischenfälle ausgelöst. Zuerst zerstörten aus der berechneten Flugbahn geratene Trümmerbrocken eine Stromverteilerstation. Dadurch wurde die Stromversorgung für einen ganzen Stadtteil und zwei Ölraffinerien lahm gelegt. Während der anschließenden Notversorgung einer der Raffinerien durch die Feuerwehr sankt dann noch ein Feuerlöschboot, wie ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr auf ddp-Anfrage sagte. Menschen wurden den Angaben zufolge jedoch nicht verletzt.Nach der Detonation der Sprengladungen an dem 265 Meter hohen Schornstein im Stadtteil Moorburg, dem bis dato höchsten Hamburger Bauwerk, gerieten große Teile aus der vorher berechneten Falllinie, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Dadurch sei eine Stromverteilerstation der Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) getroffen und beschädigt worden.
Durch den Einschlag der Trümmerbrocken fiel im Stadtteil Harburg im Hamburger Süden teilweise der Strom aus. Von der Versorgung abgeschnitten waren auch die Raffinerien der Mineralölfirmen Shell und Holborn. Die Feuerwehr setzte insgesamt etwa 80 Kräfte ein, die unter anderem bei Holborn die Löschwasser- und Stromversorgung provisorisch sicherstellten.
Während des Einsatzes an der Holborn-Raffinerie lief dann eines der Feuerlöschboote bei ablaufender Flut auf eine Unterwasser-Spundwand auf. Dabei wurde ein Leck in den Rumpf des 23 Meter langen 85-Tonnen-Bootes gerissen, das sofort voll Wasser lief und kenterte. Das Feuerlöschboot lag danach mit Schlagseite backbords teilweise unter Wasser. Die provisorische Löschwasserversorgung für die Raffinerie wurde von einem zweiten Fahrzeug übernommen. Über Schadenshöhen war vorerst nichts bekannt.