Re: Vorschlag zur Verbesserung der Forumssituation: Änderung des Forentypes

Geschrieben von Johannes am 25. März 2004 18:28:53:

Als Antwort auf: Vorschlag zur Verbesserung der Forumssituation: Änderung des Forentypes geschrieben von Taurec am 25. März 2004 17:33:14:

> Ein anderes gegliedertes Forum wäre auf jeden Fall von Vorteil. Es gäbe
> einfach für jeden Themenbereich ein eigenes Unterforum:


Hallo Taurec,

es freut mich, daß noch mehr das Problem sehen. Nur, wenn Du schreibst

> -Religion (alles über Glaubensfragen, Christentum und andere Religionen. Das
> Ideale Forum für Epidophekles ;-) )

dann stimmt das zwar, Dudde ist (wie das Vorsorge-Thema) ein ziemlich klarer Bereich für sich. Aber das Problem sind nicht die fehlenden Unterforen, sondern das Problem besteht darin, daß jeder alles dort schreiben will, wo gerade am meisten los ist.

Du siehst es ja am Vorsorgeforum, dort ist im Verhältnis zum Proph.-Forum kaum etwas los. Allerdings konnten wir dafür unsere große Chance nutzen, daß nämlich auch Leute zu uns gestoßen sind, die mit Prophs überhaupt nichts am Hut haben, sich aber für Vorsorge/Selbstversorgung interessieren.

Genau das gleiche stelle ich mir auch für die Tagespolitik vor. Der Bereich hat seine Berechtigung, allerdings verschwinden dafür derzeit die tiefergehenden Proph.-Beiträge schneller im Archiv.

Aber um das zu trennen (was sinnvoll wäre!), braucht man keine neue Forensoftware. Im Prinzip hat man bei Parsimony genau das gleiche, wenn man eine Portalseite einrichtet (in der Art www.prophezeiungsforum.de), diese als Einstiegsseite für das Hauptforum bezeichnet und man dann bei der Auswahl der Themen (Tagespolitik, Vorsorge, Prophs, Dudde, ...) ein extra Parsimony-Forum anklickt.

Ob die Unterforen also nun ein neues Skript verwenden oder jeweils das Parsimony-Skript (mit neuer Forumsnummer), das ist eher ein technisches Detail. Getrennt sind die Bereiche dann eh, ob über Skript oder Parsimony-Nummer.

Das Problem, was ich sehe, das ist die (teils fehlende) Bereitschaft, themenorientiert zu arbeiten. Jeder will dort schreiben (und somit gelesen werden), wo am meisten los ist.

Dieses Problem sollten wir zuerst klären. Was sagen die Leute dazu, denen es bisher schwerfällt, themenorientiert zu schreiben und unbedingt ihr Zusatzthema im Hauptforum stehen haben möchten.

Diejenigen möchte ich nochmal auf das Vorsorgeforum hinweisen. Dort ist es nun zum einen möglich, sinnvoll über alle Frage der Selbstversorgung zu diskutieren, ohne daß das gleich in Nahostdiskussionen untergeht. Und wir konnten Leute gewinnen, die nie auf die Idee gekommen wären, dieses Thema in einem Proph.-Forum zu suchen.

Ähnlich sehe ich es bei Dudde. Sicher gibt es hier ähnlich viel, die sich für kopierte Grundlagenbeiträge von Dudde interessieren, wie die, die sich ernsthaft für Vorsorge/Selbstversorgung interessieren. Aber "ähnlich viel" heißt auch "genauso wenig". Mit dem extra Themenbereich bzw. der Aufteilung nach Hauptthemen ergibt sich für alle (!) die Möglichkeit, effektiver zu diskutieren und auch Leute zu erreichen, die sich nicht für Prophs interessieren.

Für mich gibt es viele Gründe, bei Parsimony zu bleiben, z.B. die Baumstruktur, die Tatsache, daß wir hier seit Jahren bekannt sind, aber auch, daß sich die Parsimony-Leitung positiv für unser Thema interessiert.

Wichtiger ist aber die Bereitschaft, thematisch zu arbeiten, was sich im Endeffekt als Gewinn für alle auswirken wird. Und durch ein gemeinsames Startportal wäre es kein "abschieben" in fremde Forum, sondern ein Aufteilen in Themenbereiche des einen Forums. Wobei jeder Bereich aber auch direkt anwählbar ist. Und dies können wir erstmal unabhängig von der Frage klären, welche Technik wir dafür verwenden.

Das ganze über Parsimony-Foren zu realisieren, hätte auch noch einen persönlichen Vorteil für mich. So sehr ich mich freue, wenn das Forum immer größer wird und sich immer mehr beteiligen, ich möchte dann nicht noch für einen immer größer werdenden bereich Tagespolitik verantwortlich sein. Bei völlig unabhängigen Foren, die nur gemeinsam auftreten, kann ich leichter die Verantwortung abgeben, als mir doch Gedanken machen zu müssen, ob ich dazu stehen kann, was da gerade läuft, oder nicht.

Mir schwebt durchaus schon eine technische Lösung vor, wie wir das realisieren könnten, aber wir (oder zumindest die Mehrheit) müßten erstmal klären, ob wir das wollen. Und dann können wir die beste technische Lösung für das suchen, was wir wollen.

Gruß

Johannes



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