Re: Jakob Lorber - Der Schreibknecht Gottes
Geschrieben von Johannes am 09. März 2004 15:31:49:
Als Antwort auf: Re: Jakob Lorber - Der Schreibknecht Gottes geschrieben von Schiller am 09. März 2004 14:15:16:
Hallo Schiller,
zwei Anmerkungen:
> Hier tummeln sich zahlreiche "Pseudo-Akademiker" welche mit ihrem weltli-
> chen, rationalen und als "Intellekt" bezeichneten Denken für sich selbst in
> Anspruch nehmen, "Prophezeiungen" verstehen zu können - ohne jedoch im Ge-
> ringsten zu verstehen, wie "Visionen" (die dann zu einer Prophezeiung wer-
> den) überhaupt funktionieren.Das hat schon etwas für sich, was Du da schreibst. Über die Frage, was Prophs tatsächlich sind, wie sie zu verstehen sind, sollten wir tatsächlich mehr diskutieren, als zuviel an Details zu kleben, um die es eigentlich gar nicht geht.
Nur, könnten wir das nicht erstmal trennen von RO_Man/Haiduc?
Ich würde vorschlagen, Du bringst das, was Du zum richtigen Umgang und zur Interpretation sagen willst, an einem konkreten Beispiel. Ein Beispiel, das bekannt oder zumindest von der Quellen her nachprüfbar sein sollte. Also kein "Johannes von Jerusalem" o.ä., bei dem viel dafür spricht, daß die Texte erst so viel später geschrieben wurden, daß es nach Kenntnis der prophezeiten Ereignisse war. Also irgendwas, wo wir uns diese Diskussionen sparen können, dafür umso besser in Dein Thema einsteiegen können.
Alternative wäre natürlich auch eine persönliche Erfahrung, was Du erlebt hast. Ich will mit meinem Vorschlag auch nur erreichen, daß wir die Randdiskussionen mal beiseite lassen, weil das eine noch lange nichts über das andere aussagt. Und so sollten wir es auch zu Beginn nicht zuviel vermischen.
> Jedoch, würde sich jemand ernsthaft mit Lorber-Schriften beschäftigen, er
> hätte keine Zeit mehr für all die anderen (Pseudo)-"Prophezeiungen" , denn
> mehr als 1o.ooo Seiten wollen gelesen - und vor allen Dingen zunächst einmal
> verstanden sein.Hier möchte ich allerdings einfach mal entgegenstellen: Wer wirklich die Bibel liest und Jesus wirklich erfahren hat und von Ihm verändert wurde - der braucht keine tausende Seiten mehr zu lesen, um endlich mehr über Gott zu erfahren. Der hat es nämlich schon. :-) (was war wirklich wichtig, um die erste Gemeinde zu Jerusalem aufzubauen?)
Gruß
Johannes
>Und wie ich schon des Öfteren feststellen konnte, mit dem "Verständnis" ist das so eine Sache:
>Hier tummeln sich zahlreiche "Pseudo-Akademiker" welche mit ihrem weltlichen, rationalen
>und als "Intellekt" bezeichneten Denken für sich selbst in Anspruch nehmen, "Prophezeiungen" verstehen zu können - ohne jedoch im Geringsten zu verstehen, wie "Visionen" (die dann zu einer Prophezeiung werden) überhaupt funktionieren.
>Da gibt es Leute, die träumen des Nachts von irgend einem Konglomerat aus gesammelten Eindrücken ( TV-Sendungen, Internet-Erlebnisse etc.), werden des Morgens wach und denken, sie hätten nun eine "Vision" gehabt....
>Es wird viel zu oft vergessen, dass die wirklich bedeutsamen Prophezeiungen ausschließlich von intellektuell sehr einfachen und bescheidenen Menschen stammen - aus dem einfachen Grunde: Analytiker sind nicht dazu in der Lage, das "umfassende Bild" zu sehen, es werden die einzelnen Puzzle-Steinchen untersucht, das ganze Bild wird nicht gesehen und vor lauter "Untersuchen" werden wertvolle Spuren vernichtet.
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- Re: Jakob Lorber - Der Schreibknecht Gottes Epidophekles 09.3.2004 18:47 (0)