Bush fordert, dass Homo-'Ehe' per Verfassung verboten wird

Geschrieben von Hubert am 28. Februar 2004 08:36:51:

Als Antwort auf: NACHRICHTEN (Samstag, 28.02.2004) (owT) geschrieben von Johannes am 28. Februar 2004 01:32:10:

Bush fordert, dass Homo-„Ehe“ per Verfassung verboten wird


WASHINGTON, D. C., 24. Februar 2004 (ZENIT.org). - US-Präsident George W. Bush hat den US-Kongress aufgerufen, eine Verfassungsänderung zu unterstützen, in der die Homosexuellen-„Ehe“ verboten wird. Bush sagte, er wolle jene Richter stoppen, welche die Definition der „beständigsten menschlichen Institution“ ändern wollten. „In den letzten Monaten hätten einige Richter und örtliche Vertreter von Behörden “aggressive Versuche zur Neudefinition der Ehe” gemacht, sagte Bush in seiner Rede.

„Die Ehe kann nicht von ihren kulturellen, religiösen und natürlichen Wurzeln getrennt werden, ohne ihren guten Einfluss auf die Gesellschaft zu schwächen“, erklärte der US-Präsident. Sein Sprecher, Scott McClellan, sagte, Bush wolle der „wachsenden Verwirrung“ ein Ende setzen, die unter anderem durch die Aussagen einiger Richter im US-Bundesstaat Massachusetts entstanden sei. Verwirrung entstand auch durch den Bürgermeister von San Francisco, der rund 3000 gleichgeschlechtlichen Paaren die „Ehe“ erlaubte, obwohl dies laut kalifornischem Recht illegal ist.

Austin Ruse, Sprecher der „Culture of Life Foundation“, begrüßte die Forderung des US-Präsidenten. Es sei „verhängnisvoll“, dass einzelne Richter und örtliche Behörden im Alleingang die Ehe neu definieren wollten. Die Ehe sei „Grundlage jeder gesunden Gesellschaft“, unterstrich Ruse. Sozialwissenschaftliche Untersuchungen hätten eindeutig belegt, „dass Kinder am sichersten unter dem Schutz einer Ehe zwischen Mann und Frau aufwachsen“.

Der Vorschlag zur Verfassungsänderung braucht jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus; zwei Drittel der Bundesstaaten müssen ihn ratifizieren, damit er in die Verfassung aufgenommen wird. 38 US-Bundesstaaten haben bereits Gesetze erlassen, in denen die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert ist.


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