Re: Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland

Geschrieben von JeFra am 27. Februar 2004 19:28:12:

Als Antwort auf: Re: Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland geschrieben von Bine am 27. Februar 2004 13:10:34:


Wenn Du jetzt aus den "Juden" Zionisten bzw. Zionistenanhänger machen würdest, dann würde ich Dir sogar beipflichten. Es geht doch darum, daß man nicht von Hause aus Menschen mit mosaischer Abstammung gleich mit einer handvoll rassistischer Zionisten in einen Topf werfen kann. Das wäre doch genau so, wie wenn man sagen würde, alle Deutschen haben den Holocaust gewollt.

Ich glaube, Sie kommen hier nicht an der Tatsache vorbei, daß sich das jüdische Volk eben für die Politik entschieden hat, die es zur Zeit verfolgt und deren Ziele sich mindestens seit 1918 nicht verändert haben. Es haben sich also in der Praxis mindestens drei Generationen von Juden mit ganz überwältigender Mehrheit für dieselbe Politik entschieden, modifiziert nur durch die notwendigen Anpassungen auf die jeweilige politische/ökonomische Situation. Es wäre doch ein Leichtes für die Juden in Deutschland gewesen, sich einen anderen Zentralrat zu wählen. Ich habe durchaus entfernte Bekannte mit einem derartigen Hintergrund. Natürgemäß gehe ich derartigen Kontakten aus dem Weg, aber wenn ich doch mal mit solchen Leuten zum Essen an einem Tisch sitze, dann spitze ich schon die Ohren. Ich habe niemals irgendwelche Indizien dafür gefunden, daß irgendjemand mit diesem Hintergrund für irgendein europäisches Volk irgendetwas anderes will als die Fortsetzung der jetzigen Politik. Opposition dagegen dürfte in diesen Kreisen ein ganz seltenes Randgruppenphänomen (Karäer etc.) sein.


Im übrigen kommen Sie natürlich nicht an der Tatsache vorbei, daß die Deutschen für die Politik des 3. Reiches verantwortlich gemacht werden. Die ganze Politik geht ja von diesem Volk aus und ist auch genau die, die man nach dem AT (Dietrich Eckart: die geile Satansbibel) erwarten würde, das für eine Kollektivschuldreligion das Beispiel überhaupt ist.


Sie werden jetzt wieder sagen: was geht mich das AT an. Aber für Heirat innerhalb eines Volkes kommen meiner Meinung nach nur eine Handvoll Gründe in Frage, nämlich a) Sprache (eigentlich nur für Juden in Israel), b) Religion, c) Bekenntnis zu diesem Volk als Schicksalsgemeinschaft, d) Rasse oder e) vielleicht einfach der Wunsch, der ökonischen Vorteile teilhaftig zu werden, die die bestehenden Seilschaften innerhalb des betreffenden Volkes anbieten. Wenigstens im Fall b) und e) sehe ich nicht ein, warum man die Betreffenden nicht für eine Politik verantwortlich machen soll, die sich mit einer gewissen Logik aus ihrer Religion ergibt bzw. die von den genannten Seilschaften durchgesetzt wird. Etwas subtiler sind natürlich c) und d), aber auch hier sehe ich Sie in der Mitverantwortung für die Politik. Es sei denn, jemand gehört einer Sekte an, die klipp und klar gegen diese Politik ist. Ein Beispiel wären Karäer (denen ich eher mißtrauisch gegenüberstehe, sicher wird der Talmud schärfer sein als das AT, aber die Probleme beginnen für mich schon im AT). Ludendorff soll freundliche Kontakte zu einer jüdischen Sekte gehabt haben, die den Jahve-Kult generell ablehnt, zum alten westsemitischen Polytheismus (Baal, El, Anath, Ketherwachasis & Co) zurückgekehrt ist und eine klare Trennung im Guten von den nichtsemitischen Völkern anstrebt. All das sind aber, soweit ich sehe, ganz unbedeutende Randruppenerscheinungen.


Da dies sicherlich nicht so ist, und das weiß ich aus Erzählungen meiner Großeltern ebenso, wie eben die gegenteiligen Geschehnisse, macht es für mich keinen Sinn, hier eine Kollektivschuld über ein ganzes Volk drüberzustülpen.

Das können Sie natürlich sagen, aber so wie ich Ihre bisherigen Beiträge in Erinnerung habe, war bisher die schlechte Presse des Osmanischen Reiches (Armenier-Massaker) für Sie eher ein Problem als die Tatsache, daß die Deutschen für die Politik des dritten Reiches finanziell ausgeblutet und in politischer Ohnmacht gehalten werden. Gut, wenn die Türken meinen, daß sie in der Armenier-Frage die offizielle Geschichtsschreibung widerlegen können, so sollen sie das versuchen. Aber warum sollen die Deutschen das nicht auch tun dürfen? Sie vertreten hier Interessen, die ich zwar nicht gerade als bedrohlich empfinde, die aber jeder für jeden deutschen Patrioten unter `ferner liefen' kämen.

Ebensowenig Sinn macht es aber auch für mich, einen Herrn Morgenthau mit einem Herrn Nußbaum gleichzustellen, insbesondere, wenn Letzerer nichts anderes will, als hier in seinem Lande seiner Arbeit nachzugehen und ein normales Leben zu führen, so wie ihm das als braver Bürger eben auch zusteht.

Wenn Sie mir sagen, wie man eine Politik betreiben kann, die den Herrn Morgenthau zuverlässig von der Macht ausschaltet, den im Grund unpolitischen Herrn Nußbaum hingegen in Frieden läßt, so bin ich gerne bereit, Ihnen zu folgen. Ich sehe aber nicht, wie eine solche Politik aussehen könnte. Im Moment ist die Situation die, daß die Kinder von Nußbaum eher in die Richtung Trotzki/Feuchtwanger/Eizenstat/Wolfowitsch/Bubis/Jabotinski sich orientieren, wenn sie die unpolitische Haltung ihres Vaters aufgeben und politisch aktiv werden. Und in dieser Situation gibt es meiner Meinung für die Opfer einer derartigen Politik so etwas wie ein elementares Recht auf Notwehr, auch gegen den Herrn Nußbaum.

Bedenken wir doch auch bitte, daß es sehr viele mosische Deutsche gegeben hat, die unser Land zu dem gemacht haben, als was es heute (immer noch) da steht: Ein Land der Dichter und Denker !

Also ein Land der Dichter und Denker sind wir nun wirklich nicht mehr. Sehen Sie, ich lehne ja nicht unbedingt jede These aus dieser Richtung ab, und speziell in seinem bekannten Aufsatz über die eiserne Mauer (Schelesnaja stena) hat Jabotinski für mich die Lage vollkommen richtig eingeschätzt. Wenn die Araber gegen den Zionismus gekämpft haben, dann nicht auf Grund irgendeines Mißverständnisses über die Idologie, sondern weil sie eine `schiwoj narod' sind und kein `Sbrod'. Und dasselbe gilt auch für uns. `Sbrod' (und nicht etwa ein Volk der Dichter und Denker) sind wir jetzt, wo wir uns gegen die Jabotinskis nicht mehr wehren. Früher hingegen, als wir uns dagegen gewehrt haben, waren wir `schiwoj narod', sogar ein Land der Dichter und Denker, und kein `sbrod'.


Und der Anteil Ihrer Leute an der Herausbildung unserer Kultur war sicher erheblich. Das will ich nicht abstreiten, und ich teile auch nicht den Geschmack der Leute, denen Alexander Zemlinski oder Gustav Mahler zu modern sind (ich habe etwas gegen GM als Mensch, nicht als Komponist). Oder die die Relativitätstheorie als jüdisch versaute Physik ablehnen und eine arische Alternative dazu entwickeln wollen. Aber zu behaupten, so etwas wie eine deutsche Nationalkultur gäbe es ohne diese Beiträge nicht, geht nun entschieden zu weit. Dagegen steht für mich fest, daß die ganzen destruktiven Lehren wie Psychoanalyse und Frankfurter Schule, die unsere Kultur kaputtgemacht haben, ohne den Beitrag der Juden dazu undenkbar wären. Wir hätten ohne Ihre Leute vielleicht damals Brötchen gebacken, die um 1/3 kleiner gewesen wären, aber würden heute nicht am Hungertuch nagen.


Wobei selbst das mit dem 1/3 vielleicht eine Überschätzung ist. Wenn wir im 19. Jhdt etwas besser auf unsere Interessen geachtet hätten, hätte vielleicht ein Hans Rott finanziell nicht verkommen müssen und hätte bis zum Alter von 30 durchgehalten. Die Abhängigkeit Gustav Mahlers von Hans Rott ist nun allgemein bekannt, wobei Gustav Mahler auf höchst infame Weise aus den Ideen seines unglücklichen Kommilitonen sich bedient hat, ohne für eine Aufführung der erhalten gebliebenen Werke Hans Rotts zu sorgen. In wieviel vergleichbaren Fällen ist uns der Hans Rott nur nicht bekannt, weil die Werke noch in irgendwelchen Archiven schlummern oder überhaupt verloren sind?


Im Übrigen frage ich mich wirklich, was ein Deutscher mosaischen Glaubens nun davon hätte, wenn seine Heimat dem Erdboden gleichgemacht würde ?

Bisher haben die Menschen mosaischen Glaubens von den beiden Weltkriegen profitiert, soweit sie nicht unter die Räder gekommen sind. Die Machtposition, die sie in der westlichen Welt haben, ist doch praktisch unangefochten.

Warum werden diese Menschen mit einer Hand voll Zionisten in einen Topf geworfen ?

Das habe ich oben gesagt. So wie ich die Dinge sehe, muß man Jabotinski akzeptieren, wenn man Nußbaum akzeptiert. Eine Möglichkeit, die politischen Wirkungsmöglichkeiten des ersten zu beschneiden, ohne dem zweiten weh zu tun, sehe ich nicht.

Was steckt da dahinter, frage ich Euch!

Das ist der religiöse Wahnsinn. Die glauben, wenn sie den Jungen mit 13 ihr Geschlechtsteil verstümmeln und irgendwelche Diätvorschriften einhalten, die weder wissenschaftlich noch ethisch begründbar sind, überläßt ihnen der liebe Gott die Welt allein. Gut, vielleicht werden sie den Zweifrontenkrieg gegen die europäischen Völker und die Araber gewinnen, den sie im Augenblick führen. Aber wenn sie verlieren, werden die Folgen katastrophal sein (freilich auch für uns) und ich werde niemanden bemitleiden, der aus dieser Ecke kommt.

(und verweise wiederum auf das "schwarze Reich" von Carmin *ggg*)

Das kenne ich nicht. An die freimaurerische Weltverschwörung glaube ich nicht, und zwar aus Gründen, die ich Hubert hier erklärt habe.


MfG
JeFra


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