Re: richtig nett...

Geschrieben von AlexP am 24. August 2006 15:56:50:

Als Antwort auf: richtig nett... geschrieben von detlef am 24. August 2006 15:31:13:

unsere familie hat seit generationen in den wohlstandsphasen, die auf nachkriegs-aufbauphasen kommen, gold gekauft.

Dagegen war(!) ja auch nichts einzuwenden.

einen teil dann in der notzeit gegen sachwerte eingetauscht, den rest in der aufbauphase fuer investitionen genutzt.
es hat funktioniert.

Richtig. Es war aber auch eine Zeit, da Bankkonten eher selten waren von der Verwaltung von Girokonten per Internet mal ganz abgesehen.

allerdings waren das nicht alles muenzen. schmuck verkauft sich leichter. - es gibt immer maenner, die frauen umwerben...

Hat man bei den Palästinensern vor einiger Zeit gesehen, als die Staatsmitarbeiter kein Einkommen hatten ruckzuck wurden Gold und Schmuck versilbert. Das Angebot war etwa 10x so hoch wie die Nachfrage. Nach ein paar Monaten gings schon an die Reserven der lokalen Reichen.

aus meiner sicht ist von gold kein direkter gewinn zu erwarten. aber ein indirekter, indem man vermoegen ueber die zeit einer "waehrungsumstellung" retten kann.

Meine Rede, da sind wir uns grundsätzlich einig. Ich ziehe aber eher eine Verteilung auf der Welt vor. Das bringt Geld auch über Währungsumstellungen hinweg.

(waehrungsumstellung = fuer mich die vernichtung von buchguthaben der breiten masse. - zu der wir kleinen lichter hier alle gehoeren)

Heutzutage kann man auf der ganzen Welt seine Konten in vielen Ländern führen, dank Telefon- und Computernetze. Um die Bankguthaben oder virtuellen Gelder schnell und zuverlässig zu vernichten gehört schon einiges dazu, zumal man auch sehr schnell diese Gelder in andere Werte umtauschen kann. Schwierig ist sowas nur, wenn man Milliarden innerhalb kürzester Zeit verschieben müsste.

alle sorten edelsteine sind fuer mich tabu. (obwohl sie bisher als teil von schmuck fuer meine vorfahren interessant waren.)

Ich schliesse die grundsätzlich nicht aus.

selbst fachleute brauchen einen ganzen tisch voll komplizierter pruefgeraete, um echte steine von den modernen synthetischen zu unterscheiden.
womit wohl klar sein duerfte, dass nur volldeppen steine fuer einen preis nehmen, der hoeher ist, als der fuer synthetik.

Genau das ist doch der Witz der Sache. Ich gebe einen Sack Kartoffeln für den Platinring mit Brillianten, weil den keiner haben will. Andere geben zwei Sack für einen vergleichbaren Ring nur aus Gold.

Kommen die guten Zeiten, lässt man das kompliziert prüfen.

Die Frage ist doch, was in Zukunft hilft sich gegen Notfälle aller Art vorzubereiten.

Den Notfall auf den sich die meisten vorbereiten müssen ist in erster Linie:

Erwerbslosigkeit (bis ans Lebensende)

Auch ein Finanzchrash juckt wenig, solange man einen Erwerb hat und nicht von der Substanz (z.B. Gold) leben muss.

Die Hoffnung, dass nach einem Zusammenbruch menschliche Arbeitsleistung etwas wert ist kann man vergessen. Bestenfalls als Abfallsammler, Tafelkunde oder als Behörden-Rumhänger wird diese Leistung "gewürdigt" für Frauen oder "Knaben" fällt mir auch noch etwas Marktfähiges ein. Das wars aber schon.

cu AlexP




Antworten: