schauung - nebensequenzen 3 bis 5

Geschrieben von detlef am 09. Februar 2010 21:28:41:

bloss nochmal zum verstaendnis:
der schon beschriebene haupttraum kam ueber viele jahre immer wieder gleich vor (mit den beschriebenen variationen)
die danach folgenden traeume (von mir als sequenzen bezeichnet) wechselten. ich kann mich nicht erinnern, eine sequenz zweimal gesehen zu haben.

sequenz3
recht hoher seegang. der himmel wie auch in den vorher beschriebenen sequenzen diesig trueb mit der helligkeit einer vollmondnacht.
gesehen, wie wir stueck fuer stueck die segel reffen und verzurren, dann einen treibanker vor dem bug ausbringen und ohne segel einen sturm ausreiten.
alle an bord in silbriger schutzkleidung.

sequenz4
die sicht ist so, wie in einer trueben morgendaemmerung. die sonne ist besser zu erkennen, aber nicht klar, sondern hinter diesiger luft versteckt. (aehnlich wie bei sandstuermen, aber ohne so "trocken" zu wirken)
die sichtbare besatzung traegt friesennerze (gelbe oeljacken und hosen)
das deck ist voll mit "muell". holz, leere saecke, faesser, plastikflaschen usw. ueberall haengen decken, planen und kleidung zum trocknen.
der ausguck im mast gibt eine richtung an, und wir fahren dort hin.
zwischen dem schiffsrumpf und den auslegern sind fischnetze gespannt.
mit dem backbord netz "fangen" wir einen kannister ein.

der ausguck ruft und gestikuliert aufgeregt.
wir folgen seinen richtungsweisungen und naehern uns einem frachtcontainer, der im wasser schwimmt.
der container schwimmt schraeg im wasser. die seite mit den tueren tiefer.
(ich kuerze hier ab)
die schau zeigte richtig ausfuehrlich, wie wir den container mit der tuerseite an einer rah hochzogen, ihn aufbrachen und kartons rausholten.
ich sah, wie einer die kartons oeffnete, aber ich sah nicht, was drin war.

sequenz5
die sonne ist sichtbar. es ist kein strahlender sonnentag, sondern diesig. aber nicht dunkel.
wir segeln auf einen treibenden grossen tanker zu.
der tanker liegt tief in der see, so als ob er zu mindestens 80% voll ist.
als wir nahe am schiff sind, winkt eine person von der reeling aus aufgeregt zu uns herueber.
auf dem tanker steht ein mann vor mir. ich "weiss", dass er ein grieche ist, und dass er alleine ist.
danach folgen verschiedene szenen, wie wir viel brauchbares im tanker zusammensammeln oder aufs boot bringen.
gesehen hab ich buecher, karten, matrazen, kuechenzeug, kleidung, nahrung, werkzeug, taue und rohre.
auch konnten wir ein offenes rettungsboot (aelterer typ, 5-6 meter mit persenning und hilfsbesegelung) von den davids abfieren und als "ausleger" statt des faessergestells am boot anbringen.
als wir von dem tanker weg segeln, sehe ich den "griechen" bei uns an bord stehen.


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