Re: Der Freie Wille ist Voraussetzung, dass wir funktionieren

Geschrieben von kamikatze am 09. Januar 2007 21:32:21:

Als Antwort auf: Re: Der Freie Wille ist Voraussetzung, dass wir funktionieren geschrieben von BBouvier am 09. Januar 2007 21:12:42:

>>Wenn zwei Menus auf der Speisekarte sind,
>>müssen wir natürlich eines auswählen.
>>Die Frage ist,
>>ob der Ausgang dieser Wahl vorbestimmt ist oder nicht.
>Interessanter Aspekt, HotelNoir!
>Hier dürfte wichtig zu wissen sein, was unter
>"vorherbestimmt" denn zu verstehen ist:
>1)
>= "Unausweichlich", weil Gewohnheit, Geschmack etc.
>bekannt/anerzogen ist und das Ergebnis der "Wahl"
>daher sicher.
>Oder:
>2)
>= "Fremdbestimmt" von aussen = der Mensch als objektive Marionette
>von etwas ausser(!) ihm.
>Sowie:
>Gilt das auch für sittliche Entscheidungen.
>Und nicht nur für die Wahl der Krawattenfarbe?
>Gruss,
>BB

Genau,BB, die Defintion von "vorherbestimmt" ist das Wichtigste.

Vorherbestimmt ist Alles,was

bezogen auf die Zeit des Geschehens-
zeitlich vor diesem bereits fest steht.

Also wie der erwähnte vom Baum geschüttelte Apfel
den Boden berühren wird,
wenn ihn niemand vorher auffängt.
Das steht fest(dass er den Boden berühren wird).

Das Auffangen wäre eine der zwei Ausnahmen der Vorherbestimmung:

1. Das Wunder
2. Das Unglück


Ob das Auffangen jetzt zum Wunder oder zum Unglück zu rechnen ist,hängt vom jeweiligen standpunkt ab-
für die Würmer oder Schnecken auf der Erde,die auf das Fallobst angewiesen sind(davon gehen wir jetzt einfach mal aus)
wäre es wohl eher ne Katastrophe(Unglück),
für den Obstbauern eher ein Wunder.

Gruß
kamikatze,
Abtlg.:"(K)eine Regel ohne Ausnahme"



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