Re: Ein paar Minuten verwendet
Geschrieben von BBouvier am 06. Januar 2007 14:23:59:
Als Antwort auf: Re: Ein paar Minuten verwendet geschrieben von kamikatze am 06. Januar 2007 14:01:35:
>Moin BB.
>Edgar cayce hat dazu gemeint,dass jedes Ereignis eine zeitlang vorher "determiniert" ist.also nichtmehr verhindert werden kann.
>Das Problem dabei ist nur,dass es manche ereignisse gibt(jedenfalls laut cayce),
>die monatelang vorher feststehen- also determiniert sind-
>und andere stehen meinetwegen erst ein paar tage vorher fest- können also noch ein paar Tage vorher abgewendet werden.
>Welche Regel man darauf anwenden müsste,ist mir allerdings ein Rätsel.
>Darüber würde sich m.E. eine Diskussion lohnen.
>Zum Beispiel,ob Ereignisse wie zum Beispiel der 9.11.2001 schon lange vorher feststanden - wegen ihrer zäsuralen Natur - oder ob sie gerade deshalb vielleicht noch kurz vorher hätten verhindert werden können?
>Ich selber tendiere (momentan) eher zur ersteren Theorie.
>Andererseits könnte es auchsein,dass solche Ereignisse ab einem bestimmten zeitpunkt in einer Art Warteschleife sind(was keiner Determinierung entspricht,wohlgemerkt) und dann,wenn die Rahmenbedingungen stimmen - eben manifest werden.
>Fazit wäre demnach,dass es so etwas wie determinierung zwar gibt,aber erst ab einem gewissen Zeitpunkt.
>Gruß
>kamikatze
Ja, sicherlich, kamikatze!Das Problem ist vielschichtig:
Eine im 5. Monat Schwangere WIRD nach menschlichem
Ermessen ein Kind gebären.
Ein geworfener Stein WIRD zu Boden fallen.
Ich meine jedoch, das hat mit "determiniert"
eigentlich nichts zu tun, sondern zeigt
nur die (fast) unausweichliche Folge vorhergehender
Handlungen.
Und ist DESWEGEN nur "unausweichlich".
Auf spiritueller Ebene mag es für den Kosmos
(Teilhard de Jardin: =>"Punkt Omega")
ein zu erreichendes, vorhergedachtes End-Ziel geben,
das mittels (gesteuerter) "Zufälle" sicher erreicht
werden wird.
Das ist eine reine Glaubenssache.Sollte letztere Vorstellung lenkender Einflussnahme
treffend sein, dann dürften diese Einflüsse
sich jedoch nicht belegen lassen.Sicher bin ich mir, der Mensch sei in sittlichen
Entscheidungen frei.
Woraus ich folgere, dass die Zukunft
(wohl in gewissen Grenzen)
offen ist.Gruss,
BB
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