Re: Reales zum Timing

Geschrieben von Harry am 06. Januar 2007 10:19:35:

Als Antwort auf: Re: Reales zum Timing geschrieben von Mario am 05. Januar 2007 20:47:46:

>>Hallo Leute,
>>zum Jahreswechsel war ich zu Besuch in Leipzig. Ein Freund dort, Kenner der gesamten deutschen Gießereibranche erzählte, das die Auftragsbücher der Gießereien prallvoll sind bis Mitte 2008. Das heißt weiter, da Gießereiprodukte vorwiegend im Maschinenbau verwendet werden, hat dieser bis Ende 2008 Hochkonjunktur.
>>Wir gehen also zunächst mal rel. ruhigen Zeiten entgegen. Zuerst müssen wir das Geld für meine Brücke zusammen haben. Lehnt Euch noch `ne Weile entspannt zurück.
>>LG
>>Harry
>Hallo Harry,
>alles schön und gut. Vor einem / und einem Jahr; meine Auftragsbücher waren voll, sagte mir ein junger -Dünn-amrischer Kerl von der Bank, DEINE Kredite sind von 100.000 EUR; auf 50.000 EUR eingeschrumpft worden, weil man dem Mittelstand eben nicht mehr so viieeel geben - als Kredit vermachen kann.
>
>Das erfolgte von jetzt auf dann. Ich kaufte stets, im Wert von den - ca. bei Bedarf.
>Nun, dem 23 Jährigen Bänker erläuterte ich das Daial-emma. Er gab an, das die das mit allen machen (stehts guter Kunde).
>Ich sagte, das ich dann nicht mehr mithalten kann....
>Ich schmiss dann alle raus. Aber Holla-hee - Bei jedem Aufschwung wird doch die Zahl der Arbeitslosen ---- MEER ggg.
>
>Ich fragte dann, ob meine G-Partner statt 10.000 EUR; gerne 2000,-EUR haben möchten (Vergleich) pp. und alle wollten gar nicht`s !! ggggg.
>soweit zu vollen Auftragsbüchern.
>Mit freundlichem Gruß
>Mario der Optimist;

Hey Mario,

ich wollte lediglich der hier immer wieder umher geisternden, für mich unangebrachten und damit unzweckmäßigen Hysterie entgegen wirken. BB macht ja lustige Geschichten daraus (erheitert mich immer köstlich).
Um das klar mal zu stellen,ich bin der Letzte der an irgend einen Aufschwung glaubt, geschweige denn diesen redet. M. E. ist das Beste, was wir noch erwarten können, eine gewisse temporäre Stagnation. Das wäre schon ein Gewinn. Da mich mein Leben rational gestrickt hat, habe ich mir seit langem statistisches Denken angewöhnt, wie es die Japaner pflegen. Dazu gehört für mich auch: Der Winkel der Schere bleibt. Je länger die Schenkel werden (Zeit), um so größer wird der Abstand der Spitzen voneinander. Das ist insbesondere (z. B. hier relevant) anzuwenden auf Arbeitsplatzverlagerungen und -verluste und dadurch Arbeitslosigkeit, desweiteren Islamisierung Europas bzw. der Welt mit all den Folgen für die Zukunft, dadurch wiederum Anzahl der Kriege. Desweiteren weltweit rasant steigender Energiebedarf, dadurch wiederum Anzahl der Kriege (Kampf ums Öl!). Geschundene Umwelt, dadurch Ansteigen der Zahl der Katastrophen.Usw.

LG
Harry

PS. Falls Du mal wieder, wie "angedroht", ein Opfer suchst *ggg*, herzlich gerne.



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